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Bike and Hike Ausrüstung – mein minimalistisches Setup für maximale Freiheit

Mein Tourenstil, meine Bike and Hike Ausrüstung – aber doch anders. Funktionaler. Effizienter und leichter.

Bike and Hike klingt für viele nach einer hippen Kombo aus zwei Outdoor-Trends. Für mich ist es schlichtweg effizient – und ehrlich. Ich habe meine ganz eigene Definition davon, was „Bike & Hike“ bedeutet:

Ich starte im Tal, oft mit ein paar Asphaltkilometern – oder auch mehr: hier spielt die Wahl des richtigen Bikes bereits eine Rolle (und ja: ich habe mich noch immer nicht entschieden ob ein Gravelbike* oder Mountainbike* das richtige für MICH ist 🙂 ).

Danach geht’s auf Schotter stetig bergauf, bevor der Weg schmaler, ruppiger, steiler wird – und irgendwann macht’s keinen Sinn mehr, mit dem Bike weiterzukämpfen. Dann heißt’s: Rad abstellen, gut verstecken, sichern – und zu Fuß weiter zum Gipfel.

➡️ Ich trage mein Rad nicht. Ich schiebe es auch nicht über Geröll. Ich genieße die Tour – statt sie zu dominieren.

Das Rad ist für mich Hilfe, nicht Hindernis. Punkt.

Und genau so sieht auch meine Bike and Hike Ausrüstung aus. Minimalistisch, funktional, leicht.
Alles, was ich mitnehme, muss folgende Regeln erfüllen:

  • A: nichts, was nicht sein muss
  • B: nichts doppelt
  • C: nichts, das nicht ans Bike passt
  • D: alles, was am Rad ist, muss auch in den Rucksack passen – und umgekehrt
  • E: ultraleicht ist besser als leicht
  • F: multifunktional statt spezialisiert

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Meine Bike and Hike Ausrüstung im Überblick

🧠 Planung ist (fast) alles

🛠️ Tipp: Bevor ich überhaupt in die Pedale* trete, steht die Tourenplanung: Topografie, Wetter, Wegbeschaffenheit, Abstellmöglichkeiten fürs Bike – bei Bike & Hike ist die Vorbereitung und Planung (ich nutze seit Jahren Komoot) noch wichtiger als bei klassischen Bergtouren. Warum? Weil du zwei Disziplinen kombinierst – und doppelt scheitern kannst, wenn du unvorbereitet bist.


🚴‍♂️ Ausrüstung fürs Rad

  • Fahrradhelm*: Kein Helm? Keine Tour.
  • Schuhe: Keine klassischen Fahrradschuhe. Ich verwende feste Zustiegsschuhe mit Grip – meine Fahrradschuhe sind ideal auf Pedalen UND am Fels bzw. auch anspruchsvollere Bergtouren.
  • Bekleidung: Zwiebelschichtprinzip. Radhose unter der Wanderhose, winddichte Jacke oder leichte Weste – alles bekannt aus meinen anderen Touren (hier findet ihr ausreichend Infos zu Ausrüstung und Equipment).
  • Handschuhe: Keine Bikehandschuhe – stattdessen meine bewährten Klettersteighandschuhe auch als Fahrradhandschuhe. Schutz bei Stürzen, Wind, Wetter UND Felskontakt.
  • Navigation*: Kein extra Fahrradcomputer*. Ich nutze mein Outdoor-Smartphone mit Komoot – GPS, Höhenmeter, Planung, alles in einem.
  • Reparaturset*: Bleibt fix am Rad – Schlauch, Flickzeug, Multitool, Minipumpe*. Warum schleppen, wenn’s im oberen Drittel eh zu Fuß weitergeht?
  • Fahrradschloss: Klar. Wer absteigt, muss sichern.

Und wie ich das alles verstaue? Hier zeige ich dir mein Bikepacking Setup an meinem Gravelbike


🎒 Ausrüstung für den Hike-Teil

  • Ultraleicht-Rucksack: Mein treuer Begleiter, mein immer wieder empfohlener AONIJIE 30L* – und das zurecht: genug Platz für Tagestouren oder auch mal ein 1–2 Nächte Biwak.
  • Wechselkleidung: Shirt, Socken, ggf. dünne Hose – das Übliche, leicht und funktional.
  • Regenjacke statt meinen Poncho (sehr sehr universellen Poncho! Aber manchmal muss man Kompromisse machen …): So sehr ich ihn liebe – aber der Poncho bleibt beim Bike and Hike daheim. Sicherheitsrisiko an Speichen & Kette.
  • Kopfbedeckung bzw. Bandana: Fahrradhelm* bleibt beim Rad – getauscht gegen Kappe. Meist 😎 Sehr oft auch mein Bandana: Sonnenschutz, Halstuch, Stirnband in einem.
  • Wanderstöcke: Nur bei Mehrtagestouren – weil ich sie auch als Tarp- oder Zeltstangen bei Mehrtagestouren brauche.
  • Erste-Hilfe-Set + Not-Biwaksack: Immer dabei – direkt griffbereit in der Lenkertasche*.
  • Sonnencreme & Insektenspray: Je nach Ziel & Wetter.

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🔦 Sonstiges & Essentials für deine Bike and Hike Ausrüstung

  • Stirnlampe*: Safety first – auch bei Tagestouren.
  • Trinkflaschen* (2x): Passen ans Bike UND in meinen Rucksack. Alles andere kommt mir nicht ins System.
  • Verpflegung: Riegel, Snacks, isotonische Drinks – aber auch hier: leicht, haltbar, effizient.
  • Biwakausrüstung (optional): Wenn’s mal länger wird: Zelt, Tarp, Isomatte, Quilt – alles ultrakompakt und bewährt.


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Fazit: Weniger schleppen. Mehr erleben.

🛠️ Tipp: Bike & Hike ist für mich keine Materialschlacht. Es ist ein schlauer Mix aus zwei Welten. Wer doppelt trägt, trägt falsch – und wer sein System kennt, spart nicht nur Gewicht, sondern gewinnt Freiheit.


👉 Du brauchst keine zweite Ausrüstung für’s Rad.
👉 Du brauchst kein zweites Navi, keine zwei Paar Handschuhe, keine Spezialbekleidung für jeden Meter.
👉 Du brauchst nur einen Plan – und das Vertrauen in dein Setup.

So bin ich unterwegs – und vielleicht du bald auch.


Also dann: Bleibt’s auf’m Weg
Christian
(und immer im Herzen dabei: Ronja 🌈 28.04.2025 💕)



Was bedeutet (für mich) Bike & Hike eigentlich genau?

Bike & Hike bedeutet, so weit wie möglich mit dem Fahrrad zu fahren und das Bike dann abzustellen, um zu Fuß weiterzugehen. Wichtig dabei: Das Rad wird nicht getragen oder geschoben, sondern bleibt bewusst zurück – und genau darauf ist auch die Ausrüstung ausgelegt.

Welche Ausrüstung brauche ich für Bike & Hike?

Du brauchst keine doppelte Ausrüstung, sondern ein durchdachtes System. Kleidung, Schuhe und Ausrüstung sollten sowohl am Bike als auch beim Wandern funktionieren. Ziel ist es, möglichst wenig mitzunehmen – aber genau das Richtige.

Ist ein Rucksack beim Bike & Hike notwendig?

Ja – aber anders als beim klassischen Wandern. Der Rucksack (ich verwende den ultraleichten AONIJIE 30L* – perfekt für meine Anforderungen) dient als flexible Ergänzung zum Bike-Setup. Er ist während der Fahrt meist leicht, muss aber groß genug sein, um im Notfall Teile vom Bike aufnehmen zu können.

Welche Schuhe sind ideal für Bike & Hike?

Am besten eignen sich stabile Zustiegsschuhe mit gutem Grip. Sie funktionieren sowohl auf Pedalen als auch im alpinen Gelände. Reine Fahrradschuhe sind oft zu spezialisiert und im Gelände unpraktisch.

Wie plane ich eine Bike & Hike Tour richtig?

Planung ist entscheidend. Du solltest Strecke, Höhenmeter, Untergrund und mögliche Abstellplätze fürs Bike berücksichtigen. Auch Wetter und Zeit spielen eine große Rolle, da du zwei Disziplinen kombinierst.

Ist Bike & Hike auch für Anfänger geeignet?

Ja – aber mit realistischen Touren. Starte mit kürzeren Strecken und moderaten Höhenmetern. Wichtig ist, ein Gefühl für dein Setup und dein Tempo zu bekommen, bevor du größere Touren angehst.

Was ist der größte Fehler beim Bike & Hike?

Zu viel Gepäck und falsche Erwartungen. Wer versucht, alles mitzunehmen oder das Bike durch unpassendes Gelände zu zwingen, macht sich die Tour unnötig schwer. Weniger ist fast immer mehr.

Was ist der Unterschied zwischen Bikepacking und Bike & Hike?

Bikepacking bedeutet, die gesamte Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen. Beim Bike & Hike wird das Bike bewusst nur als Teil der Strecke genutzt – der restliche Weg wird zu Fuß zurückgelegt. Das erfordert ein flexibleres Setup.


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