Bikepacking: Abenteuer auf zwei Rädern. Und alles, was du dafür brauchst.
Bikepacking ist mehr als Radfahren mit Taschen.
Es ist unterwegs sein.
Mit allem, was du brauchst.
Und nichts, was dich bremst.
Mal führt die Route über alpine Passstraßen.
Mal entlang von Seen.
Mal quer durch Schotter, Wälder oder Küstenabschnitte.
Der Schwerpunkt liegt oft in den Bergen – aber nicht ausschließlich.
Entscheidend ist das System dahinter.
Im BERG-VAN:MAG geht es beim Bikepacking um funktionierende Setups, ehrliche Erfahrungen und die Frage: Wie packt man so, dass man flexibel bleibt?
Was Bikepacking wirklich bedeutet
Bikepacking ist kein Wettkampf.
Und auch kein Luxus-Urlaub auf zwei Rädern.
Es ist:
- selbstständig unterwegs sein
- minimalistisch reisen
- flexibel bleiben
- draußen schlafen
- Strecken fahren, die mit Gepäck sonst kompliziert wären
Ob Bergpass, Hügellandschaft oder Küstenroute – das Prinzip bleibt gleich:
Alles dabei. Nichts zu viel.
Mein Bikepacking-Ansatz: flexibel statt extrem
Ich fahre so weit wie möglich mit dem Bike.
Wenn es sinnvoll ist, geht es zu Fuß weiter.
Aber ich schiebe oder trage kein Rad durch sinnloses Gelände.
Das bedeutet:
- durchdachte Taschenlösung
- ultraleichter Rucksack als Reserve
- Hauptgewicht am Bike
- schnelles Umstellen zwischen Fahren & Gehen
Dieser Ansatz funktioniert in den Bergen – aber genauso auf langen Passstraßen oder gemischten Touren Richtung Süden.
Das richtige Bikepacking-Setup
Ein gutes Setup besteht nicht nur aus Taschen.
Es geht um:
Jedes Teil muss:
- leicht
- kompakt
- funktional
- sinnvoll gewählt
sein.
Nicht jedes Gramm zählt.
Aber jedes unnötige Gramm nervt.
Schlafen beim Bikepacking
Bikepacking bedeutet meist: draußen schlafen.
Je nach Tour:
Ob am Berg, auf einer Passhöhe oder nahe am Meer – guter Schlaf entscheidet über Energie am nächsten Tag.
Und genau deshalb spielt das Schlafsystem* eine zentrale Rolle.
Tourenplanung – realistisch statt romantisch
Egal ob Höhenmeter oder Kilometer:
Planung spart Stress.
Wichtig sind:
Gerade bei Mehrtagestouren ist Struktur wichtiger als Geschwindigkeit.
Gravelbike oder Mountainbike?
Die Entscheidung hängt von der Strecke ab.
Gravelbike*:
- effizient auf Asphalt & Schotter
- ideal für Passstraßen
- schneller auf langen Distanzen
Mountainbike*:
- mehr Kontrolle im technischen Gelände
- Reserven bergab
- besser bei grobem Untergrund
Beide haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, wo du unterwegs bist.
Minimalismus mit Komfort
Bikepacking heißt nicht, auf alles zu verzichten.
Es heißt:
- bewusst auswählen
- testen
- anpassen
- optimieren
Komfort darf sein – solange er sinnvoll ist.
Eine gute Nacht.
Ein funktionierender Kocher.
Eine stabile Tasche.
Das sind keine Luxus-Extras.
Das ist Effizienz.
Für wen ist Bikepacking geeignet?
Für Bergfex:Innen und Outdoor-Begeisterte, die:
- mehrtägig unterwegs sein wollen
- unabhängig reisen möchten
- Natur intensiver erleben wollen
- minimalistisch packen möchten
- neue Perspektiven entdecken wollen
Du brauchst kein Weltreise-Setup.
Aber du brauchst ein System, das zu dir passt.
Du willst mit dem Rad in die Berge, weißt aber nicht, ob Gravelbike oder Mountainbike besser zu dir passt? Ich fahre aktuell ein MTB – mit vielen Vorteilen. Aber die Frage nach dem Gravelbike lässt mich nicht los. In diesem Beitrag zeige ich dir meinen Tourenstil, erkläre Unterschiede und helfe dir, das richtige Bike für deine Abenteuer zu finden.