Oder: Warum ich am Zwölferhorn zum ersten Mal bereut habe, keine Elektrolyte dabei zu haben. Wo es doch so einfach ist, Elektrolytgetränke selber machen!
Eigentlich war’s als lockere Trainingsrunde geplant.
Ein bisschen Bike, nicht zu viele Höhenmeter, einfach rollen und den Tag nutzen.
Bis ich am Wegweiser zum Zwölferhorn vorbeikam. Und spontan entschied:
„Komm, probier’s einfach mal.“
Ich mein – ich war bei jedem Wetter dort oben. Immer mit Ronja. Mit Schi, Crossblades* oder auch mal mit nichts – einfach spontan. Aber noch nie mit dem Mountainbike* …
Was folgte, war eine 25 % Steigung mit brennenden Oberschenkeln, flimmerndem Blick und dem Gedanken:
„Wasser ist großartig. Aber mit ein bisschen Pepp wär schon der Hammer. Bevor der Mann mit dem Hammer kommt … ihr kennt das?“
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💡 Warum du dein Elektrolytgetränk selbst machen solltest
Ob beim Bikepacking, Bike & Hike, einer klassischen Bergtour oder einer langen Wanderung:
Du schwitzt. Und was du dabei verlierst, ist nicht nur Wasser* – sondern auch sogenannte Elektrolyte wie:
- Natrium (Salz)
- Kalium
- Magnesium
- Calcium
Wenn du sie nicht ersetzt, kann dein Körper schnell die Reißleine ziehen:
Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme oder Kreislaufbeschwerden.
Fertigprodukte gibt’s viele – aber oft teuer, voller Süßstoffe oder einfach unnötig aufwendig.
Deshalb: Mach’s dir selbst.
🔧 Mein DIY-Rezept für Elektrolytgetränke unterwegs
Dieses Rezept passt in jede Bike-Tasche oder Rucksacktasche – und funktioniert garantiert auch am Berg:
| ✅ Zutat | 🔢 Menge pro 650 ml | 💪 Wirkung |
|---|---|---|
| 🧂 Salz (Meersalz oder Tafelsalz) | 1 Prise | Hauptquelle für Natrium |
| 🍯 Honig oder Zucker | 1–2 TL | Schnelle Energie, fördert Wasseraufnahme |
| 🍋 Zitronensaft (Konzentrat) oder Zitronensäure | 1–2 TL oder Spritzer | Geschmack & Kaliumquelle |
Optional:
- Kaliumchlorid (z. B. „LoSalt“)
- Magnesiumbrausetablette (zerkleinert, wenn nötig)
🔁 Anwendung: Alles in deine Trinkflasche*, schütteln, trinken. That’s it.
🏕️ Ultraleicht verpackt – so hab ich’s immer dabei

Ich fahr keine Tour mehr ohne mein Mini-DIY-Set:
- Zipbeutel mit etwas Salz
- Zitronensäure-Pulver (gibt’s günstig im Supermarkt)
- Honigsticks oder Zucker
- Eine Brausetablette Magnesium als Backup
Gewicht? Kaum spürbar.
Effekt? Riesen Unterschied.
Gerade bei heißen Tagen, langen Anstiegen oder wenn du mehrere Stunden unterwegs bist, ist das ein echter Gamechanger.

🛠️ Alternativ kann ich auch das Elektrolyt Pulver* ohne wenn und aber empfehlen. Klar, ist teurer als selbst gemacht – aber wer keinen Bock hat sich seine Elektrolytgetränke selber machen zu wollen: ja, die Pulver von Hydraid* funktionieren sehr gut!
⚠️ Was passiert, wenn du’s nicht machst?
Wenn dein Körper dehydriert und keine Elektrolyte mehr zur Verfügung hat, kann’s richtig ungut werden:
| Symptom | Ursache |
|---|---|
| Muskelkrämpfe | Magnesiummangel / gestörte Reizleitung |
| Kopfschmerzen | Salz- und Flüssigkeitsmangel |
| Kreislaufprobleme | Ungleichgewicht von Natrium & Kalium |
| Schwäche / Müdigkeit | fehlende Energie & gestörter Wasserhaushalt |
Kurz gesagt:
Du funktionierst einfach nicht mehr – oder nur noch im Notlaufmodus.
🚵♂️ Mein Learning vom Zwölferhorn zum Thema Elektrolytgetränk selber machen
Die Steigung hab ich geschafft – irgendwie.
Aber danach war klar: Nie wieder ohne Elektrolytmischung.
Seitdem hab ich’s immer dabei. Nicht als Luxus – sondern als Teil der Grundausstattung.
Egal ob mit dem Bike, zu Fuß oder irgendwo dazwischen. Denn: Wer schwitzt, muss nachfüllen.
📌 Fazit – dein Getränk, deine Kontrolle
Elektrolytgetränke selber machen ist:
- günstiger als Fertigprodukte
- flexibler in der Dosierung
- leichter im Rucksack*
- und besser für deinen Körper, weil du weißt, was drin ist.
Und ja – es schmeckt auch besser, wenn du den Berg nicht mit Krämpfen hochkriechst. 😉
Also dann: Bleibt’s auf’m Weg
Christian
(und immer im Herzen dabei: Ronja)


