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Nach vielen Trainingsrunden: Diese 4 Upgrades verbessern mein leichtes Bikepacking Setup

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  • Beitrags-Kategorie:Bikepacking Setup
  • Lesedauer:11 Min. Lesezeit

Servus und Hallo aus dem Salzkammergut zu meinen Plänen, mein eh schon leichtes Bikepacking Setup zu verbessern.

Man glaubt ja immer, man hat sein Setup im Griff. Neues Bike, neue Taschen, alles sauber montiert – und dann geht’s los mit den ersten Trainingsrunden. Am Anfang fühlt sich alles perfekt an. Das Rad läuft gut, die Position passt, die Kilometer rollen locker dahin.

Und dann kommen mehr Kilometer.

In meinem Fall doch schon einige Kilometer mit dem neuen Gravelbike*. (Noch) keine Weltreise, aber genug Zeit im Sattel, um ein paar Dinge zu merken. Vor allem merkt man, wo ein Setup noch besser werden könnte (mit Blick auf meine geplanten und langen Bikepacking Touren in diversen Ländern – und Bergen 😎).

Genau deshalb sind Trainingsrunden so wertvoll.
Sie zeigen dir ziemlich schnell, ob dein leichtes Bikepacking Setup wirklich funktioniert – oder ob es noch ein paar Verbesserungen vertragen kann.

Nach vielen Trainingsrunden ist mir jedenfalls eines klar geworden:
Vier kleine Upgrades werden mein Setup deutlich angenehmer machen.

Nichts Dramatisches. Kein kompletter Umbau.

Aber genau die Dinge, die auf langen Touren in den Bergen einen echten Unterschied machen.


In diesem Filmchen bin ich noch mit meinem Mountainbike unterwegs – jetzt geht’s darum, mein Gravelbike für längere Touren zu optimieren 😎

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Warum sich mein leichtes Bikepacking Setup gerade verändert

Bikepacking hat für mich ein klares Ziel: lange Tage im Sattel.

Keine Rennen. Kein Stress. Einfach unterwegs sein – viele Stunden, viele Kilometer und möglichst effizient.

Genau da merkt man sehr schnell, ob ein leichtes Bikepacking Setup wirklich funktioniert. Dinge, die auf einer kurzen Feierabendrunde kein Problem sind, können nach fünf oder sechs Stunden plötzlich nerven.

Zum Beispiel:

  • Hände werden müde
  • kleine Schläge im Schotter summieren sich
  • die Sitzposition wird irgendwann unbequem
  • und beim Filmen fehlt plötzlich die richtige Perspektive

Das sind alles Kleinigkeiten. Aber genau diese Kleinigkeiten entscheiden darüber, ob sich ein Bikepacking Setup langfristig gut fährt.

Nach mehreren Trainingsrunden hat sich deshalb ein ziemlich klares Bild ergeben.

Vier Dinge werden mein leichtes Bikepacking Setup deutlich verbessern.


Upgrade 1: Aero Bars für lange Etappen

Das erste Upgrade ist vielleicht das überraschendste.

Aero Bars (oder auch „Aerobar*“ – dieser hier von Rose Bikes* wird meiner 😎).

Viele denken dabei sofort an Zeitfahren oder Triathlon. Aber gerade im Bikepacking tauchen Aero Bars* inzwischen immer häufiger auf.

Der Grund ist ziemlich simpel: eine zweite Handposition.

Wenn man mehrere Stunden im Sattel sitzt, ist es unglaublich angenehm, zwischen verschiedenen Positionen wechseln zu können. Hände, Schultern und Nacken werden deutlich entlastet.

Gerade auf langen Asphaltpassagen oder flacheren Schotterwegen können Aero Bars auch helfen, etwas effizienter zu fahren. Nicht im Sinne von maximaler Geschwindigkeit – sondern eher im Sinne von Energie sparen.

Für ein leichtes Bikepacking Setup ist das ein ziemlich spannendes Detail. Man gewinnt Komfort, ohne viel Gewicht zu verlieren.


Berg-Van Chris Christian

Meine Tipps bzw. meine Erfahrung: Ein weiterer Vorteil: Zwischen den Auflagen entsteht zusätzlicher Platz am Cockpit. Dort kann man zum Beispiel problemlos eine kleine Tasche oder Zubehör befestigen.


Aero Bars für lange Etappen - und Platz am Cockpit
Grafik als Beispiel – her könnte / wird auch mein Licht montiert.

Viele Bikepacker nutzen diesen Bereich für:

  • kleine Drybags
  • Handy bzw. Smartphone Halterung*
  • Fahrradcomputer Halterung* / Fahrradcomputer für zb. Navigation*
  • Kamera Zubehör – in meinem Fall eine Halterung für meine Cam 😎 (die jedoch vielseitig montiert wird – ergibt coole Perspektiv-Möglichkeiten, etwa unter dem Sattel montiert Richtung Lenker. Oder nach hinten. Oder zu den Pedalen. Gravelbike* Reifen … PS: komm ich weiter unten eh noch dazu 🤷😅)
  • oder Fahrrad Beleuchtung*
  • … oder ganz was anderes? Jeder nach seinen Bedürfnissen 🤷

Ein kleines Upgrade – aber mit erstaunlich viel Wirkung.

STATUS:
Noch nicht im Einsatz – kommt aber bald aufs Bike

Upgrade 2: Mehr Komfort für mein leichtes Bikepacking Setup

Das zweite Upgrade hat mit Komfort zu tun.

Wer viel auf Schotter unterwegs ist, kennt das Problem: kleine Vibrationen summieren sich. Auf kurzen Strecken fällt das kaum auf. Aber nach mehreren Stunden merkt man es deutlich.

Vor allem in den Händen.

Viele Gravelbikes* versuchen das mit breiteren Reifen für ihr Gravelbike* oder sogar Federgabeln zu lösen. Für mein Setup kommt eine Federgabel allerdings eher nicht in Frage.

Zu schwer. Zu wartungsintensiv. Und für lange Touren nicht unbedingt notwendig.

Deshalb ist eine andere Lösung deutlich interessanter:

Ein Suspension Stem.

ShockStop Suspension Stem
Eine so genannte ShockStop Suspension Stem – hier von redshiftsports.com

Der Vorbau kann kleine Schläge und Vibrationen aufnehmen und so das Cockpit spürbar ruhiger machen. Gerade auf längeren Schotterpassagen kann das einen großen Unterschied machen.

Für ein leichtes Bikepacking Setup ist das eigentlich ideal:

  • mehr Komfort
  • kaum zusätzliches Gewicht
  • einfache Montage

Das Rad bleibt effizient – wird aber deutlich angenehmer zu fahren.

Gerade auf langen Touren in den Bergen kann das den Unterschied zwischen „geht schon“ und „macht richtig Spaß“ ausmachen.

STATUS:
Noch nicht im Einsatz – kommt aber bald aufs Bike

Mehr Komfort durch ShockStop Sattelstütze

ShockStop Endurance Suspension Seatpost

Ein Upgrade, das oft unterschätzt wird – aber auf langen Touren richtig viel ausmacht.

Eine gefederte Sattelstütze wie die ShockStop.

Während der Suspension Stem vorne für Ruhe sorgt, passiert hinten oft genau das Gegenteil. Kleine Schläge vom Untergrund gehen direkt in den Körper – und summieren sich über Stunden.

Gerade auf Schotter, Forstwegen oder längeren Abfahrten merkt man das irgendwann deutlich.

Und genau hier setzt die gefederte Sattelstütze an.

Sie nimmt Vibrationen und kleine Schläge auf, ohne dass sich das Bike schwammig anfühlt. Das Fahrgefühl bleibt direkt und effizient – wird aber spürbar angenehmer.

Für mein leichtes Bikepacking Setup ist das genau die Art von Upgrade, die ich suche:

mehr Komfort
kaum zusätzliches Gewicht
kein komplizierter Umbau

Vor allem auf langen Tagen im Sattel kann das den Unterschied machen. Weniger Belastung bedeutet am Ende auch: mehr Energie für die Strecke.

Oder anders gesagt: Man sitzt einfach länger entspannter im Sattel.

STATUS:
Noch nicht im Einsatz – kommt aber bald aufs Bike

Upgrade 3: Zwei Reifensets für mein leichtes Bikepacking Setup

Ein Punkt ist mir auf den Trainingsrunden besonders aufgefallen: „Reifen für dein „echte“ Gravelbike Reifen machen extrem viel aus.

Das gilt für Geschwindigkeit, Komfort und auch für das Fahrgefühl im Gelände.

Deshalb wird mein leichtes Bikepacking Setup vermutlich künftig mit zwei unterschiedlichen Reifensets unterwegs sein.

Nicht gleichzeitig natürlich – sondern je nach Tour.


Reifen für lange Bikepacking Touren

Für klassische Bikepacking Touren mit vielen Kilometern sind schnell rollende Reifen für dein Gravelbike* ein riesiger Vorteil.

Viele Etappen bestehen aus:

  • Asphalt
  • festen Schotterstraßen
  • Forstwegen

Hier sind Semi Slick Reifen ideal. Sie rollen deutlich effizienter als grobstollige Varianten und sparen auf langen Strecken spürbar Energie.

Gerade wenn man mehrere Tage unterwegs ist, summieren sich diese Unterschiede schnell.

Für mein leichtes Bikepacking Setup bedeutet das: ein Reifen, der schnell läuft, aber trotzdem genug Grip auf Schotter bietet.


Panaracer Gravelking Semi Slick Plus 28 Bikepacking ReifenPanaracer Gravelking SK Plus 28 Bike and Hike Reifen
Meine beiden Favoriten im direkten Vergleich:
Links der schnelle 35 mm Reifen für lange Bikepacking Etappen, rechts der 45 mm Reifen mit stärkerem Profil* für Bike & Hike Touren.

Reifen für Bike & Hike Touren

Ganz anders sieht es bei Bike & Hike Touren aus.

Hier werden die Wege oft deutlich rauer. Mehr lose Steine, mehr Steigung und teilweise auch technische Passagen.

In solchen Situationen sind Gravelbike* Reifen mit mehr Profil und etwas mehr Breite* deutlich angenehmer.

Mehr Grip bedeutet:

  • mehr Kontrolle bergauf
  • mehr Sicherheit bergab
  • stabileres Fahrgefühl auf losem Untergrund

Deshalb wird mein Setup wahrscheinlich aus zwei Reifensets bestehen.

Ein schneller Satz für lange Bikepacking Etappen – und ein griffigerer Satz für anspruchsvollere Touren in den Bergen.

Das passt perfekt zu meinem Ansatz eines leichten Bikepacking Setup, das flexibel für unterschiedliche Touren eingesetzt werden kann.

STATUS:
Bereits im Einsatz – hat einen fixen Platz in meinem Bikepacking Setup

Upgrade 4: Kamera Halterung für bessere (Video- + Foto)-Aufnahmen

Das vierte Upgrade hat weniger mit Komfort zu tun – sondern mit etwas anderem.

Filmen.

Wenn man alleine unterwegs ist, sind gute Kameraaufnahmen oft gar nicht so einfach. Man möchte schließlich nicht ständig anhalten und die Kamera neu aufstellen.

Eine einfache Lösung ist eine Lenkerhalterung für die Action Cam.

Damit lassen sich viele interessante Perspektiven filmen:

  • Cockpit Shots
  • Blick auf den Trail
  • dynamische Fahrtszenen
  • Lenker Perspektiven

Gerade bei Bikepacking Videos entstehen so viel lebendigere Aufnahmen.

Für mich gehört das inzwischen fast zum Setup dazu. Schließlich möchte ich die Touren nicht nur erleben, sondern auch dokumentieren.

Und genau solche kleinen Details machen ein leichtes Bikepacking Setup nicht nur funktional, sondern auch vielseitig.

STATUS:
Bereits im Einsatz – hat einen fixen Platz in meinem Bikepacking Setup

Mein aktuelles leichtes Bikepacking Setup nach fast 400 Kilometern

Nach vielen Trainingsrunden mit dem neuen Bike hat sich ein ziemlich klares Bild ergeben.

Das Grundsetup funktioniert sehr gut.

Das Gravelbike* fährt stabil, effizient und genau so, wie ich es mir für lange Touren vorgestellt habe. Die Änderungen, die jetzt kommen, sind deshalb keine großen Umbauten.

Es geht eher um Feinschliff.

Kleine Verbesserungen, die auf langen Touren einen spürbaren Unterschied machen können.

Gerade im Bikepacking sind es oft genau diese Details, die ein Setup wirklich gut machen.

Ein leichtes Bikepacking Setup lebt davon, dass alles möglichst einfach, effizient und funktional bleibt.

Zu viele Komponenten machen das Rad nur komplizierter. Aber ein paar gezielte Upgrades können enorm helfen.


Fazit: Kleine Änderungen, großes Plus für mein leichtes Bikepacking Setup

Nach fast 400 Kilometern Training mit dem neuen Gravelbike* ist mir eines ziemlich klar geworden.

Mein leichtes Bikepacking Setup wird sich in vier Punkten verbessern:

  • Aero Bars* für mehr Komfort auf langen Etappen
  • ein Suspension Stem für weniger Vibrationen
  • zwei Reifensets für unterschiedliche Tourentypen
  • eine Kamera Halterung für bessere Aufnahmen

Alles kleine Anpassungen.

Aber genau solche Details entscheiden oft darüber, ob sich ein Bike auf langen Touren wirklich angenehm fährt.

Die nächsten Trainingsrunden werden zeigen, wie sich diese Upgrades im Alltag bewähren. Und genau das gehört für mich zum Bikepacking dazu: ausprobieren, anpassen und das eigene Setup Schritt für Schritt verbessern.

Denn am Ende geht es nicht darum, das perfekte Rad zu haben.

Sondern ein Setup, das zuverlässig funktioniert – auf langen Touren, in den Bergen und weit weg vom Alltag.


Bonus Upgrade: Mini Pumpe mit integriertem Rücklicht

Reifenpumpe und Rücklicht, Tiny Luftpumpe, Luftpumpe und Rücklicht

Ein kleines Teil, das ich fast vergessen hätte – und das eigentlich perfekt in mein leichtes Bikepacking Setup passt.

Eine elektrische Mini Pumpe mit integriertem Rücklicht.

Klingt erstmal nach Spielerei, ist aber in Wahrheit ziemlich clever.

Gerade auf längeren Touren mag ich Dinge, die nicht nur einen Zweck erfüllen. Und genau das ist hier der spannende Punkt: Diese kleine Pumpe ist nicht nur für den Notfall da, wenn ein Reifen Luft braucht, sondern gleichzeitig auch ein Rücklicht.

Also wieder genau so ein Teil, das gut zu meinem Ansatz passt:
weniger Einzelteile, weniger Ballast, mehr Funktion.

Wenn man unterwegs ist, zählt am Ende nicht nur Gewicht, sondern auch, wie sinnvoll ein Teil im Gesamtsetup ist. Eine Mini Pumpe braucht man sowieso. Ein Rücklicht ebenfalls. Wenn beides in einem kompakten Gerät steckt, wird das plötzlich richtig interessant.

Vor allem auf längeren Touren oder wenn man doch einmal später als geplant zurückkommt, ist so ein integriertes Rücklicht alles andere als unnötig. Und wenn die Pumpe gleichzeitig leicht und klein genug ist, hat sie im Bikepacking Setup definitiv ihren Platz verdient.

Für mich ist das deshalb kein reines Gadget, sondern eher ein weiteres kleines Upgrade, das mein Setup einfacher, vielseitiger und ein Stück durchdachter macht.

STATUS:
Bereits im Einsatz – hat einen fixen Platz in meinem Bikepacking Setup

Also dann: Bleibt’s auf’m Weg
Christian
(und immer im Herzen dabei: Ronja 🌈 28.04.2025 💕)


Faq und Antworten für ein leichtes Bikepacking Setup

Was gehört zu einem leichten Bikepacking Setup?

Ein leichtes Bikepacking Setup besteht aus minimaler Ausrüstung, die für mehrtägige Touren nötig ist. Dazu gehören meist Bikepacking Taschen, ein leichtes Schlafsystem*, kompakte Kochlösung und effiziente Kleidung. Ziel ist es, Gewicht zu sparen und trotzdem mehrere Tage unabhängig unterwegs zu sein.

Warum ist ein leichtes Bikepacking Setup sinnvoll?

Weniger Gewicht bedeutet mehr Fahrkomfort und höhere Effizienz auf langen Etappen. Besonders auf Touren in den Bergen oder bei Bike & Hike Abenteuern macht ein leichtes Bikepacking Setup einen großen Unterschied beim Handling und bei der Energie, die man über den Tag benötigt.

Welche Reifen passen zu einem leichten Bikepacking Setup?

Für lange Bikepacking Etappen eignen sich schnell rollende Gravelreifen mit moderatem Profil. Für technischere Touren oder Bike & Hike Strecken sind breitere Reifen mit stärkerem Profil* sinnvoll, da sie mehr Grip und Kontrolle im Gelände bieten.

Brauche ich spezielle Komponenten für ein leichtes Bikepacking Setup?

Nicht unbedingt. Viele Gravelbikes* lassen sich bereits mit wenigen Anpassungen optimieren. Beliebte Upgrades sind zum Beispiel Aero Bars* für eine zweite Handposition, komfortablere Vorbauten oder unterschiedliche Reifen für verschiedene Tourentypen.

Wie finde ich mein ideales leichtes Bikepacking Setup?

Das beste Setup entsteht meist durch Erfahrung. Trainingsrunden und kürzere Touren helfen dabei herauszufinden, welche Komponenten wirklich sinnvoll sind und welche Ausrüstung man unterwegs tatsächlich braucht.


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