Servus aus dem Salzkammergut zum wichtigen Thema – der wichtigen Frage – essenziellen Frage: „Welche Rucksack Größe wählen„?
Viele Bergfex:Innen stellen sich irgendwann dieselbe Frage:
Wie groß sollte mein Rucksack eigentlich sein?
20 Liter?
30 Liter?
Oder doch gleich ein großer 45-Liter-Rucksack?
Die ehrliche Antwort:
Es kommt weniger auf die Tour an – sondern auf dein Setup.
Wer ultraleicht unterwegs ist, kommt mit deutlich weniger Volumen aus als jemand, der klassische Trekkingausrüstung trägt.
Ich habe in den letzten Jahren alles ausprobiert – von kleinen Daypacks bis zu großen Tourenrucksäcken. Dabei hat sich ziemlich schnell gezeigt:
Die meisten Bergtouren lassen sich mit deutlich weniger Litern machen, als viele denken.
Damit du eine Orientierung* bekommst, schauen wir uns die gängigen Größen einmal genauer an.
15 -20 Liter: Minimalistische Bergtouren
Rucksäcke unter 20 Litern sind echte Minimalisten. Und erfahrene Bergfex:Innen greifen manchmal sogar noch kleiner – etwa zum AONIJIE 18L* Professional.
Warum? Ganz einfach: Er bietet überraschend viel Stauraum, wiegt nur rund 640 Gramm und hat trotzdem praktische Details wie Taschen an Hüftgurt und Schulterriemen sowie Platz für Trinkflaschen*.
Ich schweife schon wieder ab. 😎
Was ich eigentlich sagen will:
Rucksäcke in dieser Größenordnung eignen sich vor allem für:
- kurze Bergtouren (ein paar gut berechenbare Stunden = zb. kein Wetterumschwung etc. zu erwarten ist: Rauf – wieder runter. Passt 😎)
- schnelle Feierabendrunden
- Trailrunning oder Speed Hiking
Typischer Inhalt:
- Wasser
- Snacks
- leichte Windjacke
- kleines Erste-Hilfe-Set
- Foto- und Videozeugs
- Smartphone / Handy
Für klassische Bergtouren die den GANZEN Tag oder länger geplant sind, sind sie allerdings oft zu klein.
Spätestens wenn zusätzliche Kleidung, Kamera oder eine Regenjacke dazukommen, wird es schnell eng. Nicht so beim 18 Liter Rucksack* von AONIJIE*, da passt irre viel …
Ich hör eh schon auf – ist eben mein TOP Tipp für TAGES-Touren!
Jedenfalls: Deshalb greifen viele Bergfex:Innen eher zu einer Nummer größer 👇
25–35 Liter: Der Klassiker für Bergtouren
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Für die meisten Touren in den Bergen ist das meiner Erfahrung nach die perfekte Größe. Wenns höher rauf geht, du den GANZEN Tag unterwegs bist. Selbst kochst (Thema Kochutensilien wie Kocher, Gaskartusche, Nahrung usw.) oder ev. sogar eine Hüttennacht geplant ist.
Oder du Kinder dabei hast und deren Ausrüstung (Essen 😂😅) mit im Rucksack hast.
Oder mit Hund / Hunden unterwegs bist.
Kurz gesagt:
Ein Rucksack zwischen 25 und 35 Litern bietet genug Platz für alles, was du auf einer Tagestour brauchst – ohne unnötig groß zu sein.
Typischer Inhalt:
- Regenjacke und / oder Windjacke
- warme Zusatzschicht
- Essen und Getränke (für mehrere)
- Erste Hilfe + Not Biwaksack
- Ausreichend Wasser (Trinkfalschen / Trinksystem*)
- Stirnlampe* (bei längeren TAGES-Touren kanns auch mal finster werden)
- Kamera oder Drohne
- Smartphone / Handy
Ein gutes Beispiel in dieser Kategorie ist zum Beispiel der AONIJIE 30L* oder der Skysper* Bogda* mit 35 Litern.
Beide sind leicht und zeigen gut, wie viel Platz man mit einem modernen Berg- oder Bikepacking-Setup wirklich braucht.
Für viele Bergfex:Innen gilt deshalb:
Ein 30-Liter-Rucksack ist oft der beste Allrounder.
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35–45 Liter: Wenn mehr Ausrüstung mit muss
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Sobald zusätzliche Ausrüstung ins Spiel kommt, wird ein größerer Rucksack sinnvoll.
Das betrifft zum Beispiel:
- Wintertouren
- Skitouren
- lange Bergtage mit viel Ausrüstung
Hier landen wir meist im Bereich zwischen 35 und 45 Litern.
Warum?
Weil im Winter einfach mehr Ausrüstung dabei ist:
- zusätzliche Kleidung
- Handschuhe
- Sicherheitsausrüstung
- manchmal auch Seil oder Steigeisen
Typische Vertreter dieser Größe sind etwa der Osprey Soelden* 42 Liter oder der Deuter* Durascent 44 Tourenrucksack.
Diese Rucksäcke sind bereits deutlich stabiler gebaut und haben oft bessere Tragesysteme, weil das Gewicht höher ist.
Über 45 Liter: Mehrtägige Touren
Rucksäcke über 45 Liter kommen vor allem dann ins Spiel, wenn du mehrere Tage unterwegs bist.

Meine Tipps bzw. meine Erfahrung: Bei mir überschneiden sich die Rucksackgrößen je nach Jahreszeit. So habe ich schon viele Mehrtagestouren mit einem 30-Liter-Rucksack wie dem AONIJIE* gemacht – einfach weil mein Sommer-Setup sehr minimalistisch ist. Gleichzeitig bin ich aber auch schon Bikepacking-Touren mit deutlich größeren Rucksäcken gegangen, wenn die Anforderungen höher waren.
Ich kann dir hier also eher Richtwerte und Anhaltspunkte geben als starre Regeln. Prinzipiell empfehle ich aber immer:
Nimm einen so kleinen und leichten Rucksack wie möglich.
Denn je größer der Rucksack ist, desto mehr passt hinein. Und je mehr Platz vorhanden ist, desto eher nimmt man Dinge mit, die man eigentlich gar nicht braucht. Ein kleinerer Rucksack zwingt dich automatisch dazu, dein Setup zu überdenken – und genau das macht deine Tour am Ende leichter und angenehmer.
Typische Einsätze für Rucksäcke ab 45 Liter:
- Trekkingtouren
- mehrtägige Bergtouren
- autarke Abenteuer mit Zelt
Hier musst du zusätzlich transportieren:
- Schlafsystem* inkl. Isomatte
- Zelt
- Kocher
- Essen für mehrere Tage
- Ersatzkleidung
- Campingstuhl* 😎😅🤷
Beispiele für diese Kategorie sind etwa:
- Lundhags* Padje Light 45L
- Skysper* Tengger* 50L
- (Winter): Osprey Soelden* 42L
Solche Rucksäcke bieten viel Platz, sind aber natürlich auch größer und schwerer.
Deshalb lohnt sich die Frage:
Brauche ich wirklich so viel Volumen – oder kann ich mein Setup leichter gestalten?
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Sonderfall: Bikepacking und Bike & Hike
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Beim Bikepacking gelten oft etwas andere Regeln.
Hier liegt das Hauptgewicht normalerweise am Fahrrad, nicht im Rucksack.
Das bedeutet:
Der Rucksack dient eher als Ergänzung.
Typische Inhalte sind:
- Wasser
- Snacks
- Kamera
- leichte Zusatzkleidung
Deshalb reicht hier meist ein Rucksack zwischen 20 und 30 Litern völlig aus.
Genau das ist auch mein Ansatz beim Bike & Hike:
So viel Gewicht wie möglich bleibt am Bike – der Rucksack bleibt leicht.
Wie mein gesamtes Setup dafür aussieht, habe ich im Beitrag Bikepacking Setup – meine Ausrüstung für minimalistische Touren genauer beschrieben.
So viel Gewicht wie möglich bleibt am Bike – der Rucksack bleibt leicht.
Schulterpolster: Braucht man das wirklich?
Ein Thema, das viele unterschätzen, sind Schulterpolster.
Gerade bei ultraleichten Rucksäcken wird oft bewusst Gewicht gespart. Das bedeutet:
- weniger Polsterung
- leichteres Tragesystem
Das funktioniert erstaunlich gut – solange der Rucksack nicht zu schwer wird.
Nach mehreren Stunden am Berg merkt man aber trotzdem:
Auch ein ultraleichter Rucksack wird irgendwann spürbar schwerer.
Gerade nach fünf oder sechs Stunden Aufstieg können zusätzliche Schulterpolster tatsächlich helfen.
Sie verteilen den Druck besser und machen längere Tragepassagen angenehmer.
Braucht man sie immer?
Nein.
Aber bei längeren Touren können sie durchaus sinnvoll sein – selbst bei leichten Rucksäcken.
Fazit: Die richtige Rucksackgröße wählen
Die wichtigste Erkenntnis aus vielen Bergtouren ist eigentlich ganz simpel:
Der perfekte Rucksack ist meistens kleiner, als man denkt.
Für viele Bergfex:Innen gilt:
- 15 -25 Liter für minimalistische Bergtouren
- 25–35 Liter für klassische Bergtouren
- 35–45 Liter für Winter- oder Skitouren
- über 45 Liter für mehrtägige Abenteuer
Wer sein Equipment bewusst auswählt und auf unnötiges Gewicht verzichtet, kommt mit erstaunlich wenig Volumen aus.
Und genau das macht Bergtouren oft angenehmer:
Ein leichter Rucksack bedeutet mehr Bewegungsfreiheit – und weniger Belastung auf langen Anstiegen.
Also dann: Bleibt’s auf’m Weg
Christian
(und immer im Herzen dabei: Ronja 🌈 28.04.2025 💕)
FAQ
Für die meisten Bergtouren reicht ein Rucksack mit 25 bis 35 Litern (oder sogar noch weniger – um die 15-20 Liter 🤷😎) völlig aus. In diesem Bereich bekommst du Regenjacke, Essen, Getränke, Erste Hilfe und eine warme Schicht gut unter. Größer wird meist erst dann sinnvoll, wenn zusätzliche Ausrüstung für Winter, Skitouren oder Übernachtungen dazukommt.
Ja, in vielen Fällen sogar locker – siehe Frage oben: auch mit 20 Liter bist du gut unterwegs. Ein 30-Liter-Rucksack ist für viele Bergfex:Innen die beste Allround-Größe. Gerade bei Tagestouren, Bike & Hike oder leichten alpinen Unternehmungen passt hier oft alles rein, was du wirklich brauchst.
Ein Rucksack zwischen 35 und 45 Litern lohnt sich vor allem dann, wenn du im Winter unterwegs bist oder mehr Ausrüstung dabeihast. Das betrifft zum Beispiel Skitouren, kalte Bergtage oder lange Touren, bei denen zusätzliche Kleidung und Sicherheitsausrüstung mit müssen.
Mehr als 45 Liter brauchst du meist erst, wenn du mehrere Tage autark unterwegs bist oder besonders viel Material dabeihast. Typische Beispiele sind mehrtägige Trekkingtouren, Overnighter mit viel Ausrüstung oder Wintertouren mit voluminösem Setup.
Beim Bikepacking und auch bei deinem Bike & Hike Ansatz reicht oft ein kleiner bis mittlerer Rucksack. Meist sind 20 bis 30 Liter ideal, weil das Hauptgewicht am Bike transportiert wird und der Rucksack nur das aufnehmen soll, was du wirklich direkt am Rücken brauchst.
Nicht zwingend, aber sie können sinnvoll sein. Gerade bei längeren Bergtouren merkt man auch bei leichten Rucksäcken irgendwann das Gewicht deutlicher. Zusätzliche Schulterpolster können dann helfen, den Druck angenehmer zu verteilen – vor allem bei langen Aufstiegen oder wenn der Rucksack doch voller wird als geplant.
Weitere Empfehlung und Tipps, Tests und Erfahrungen

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