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Bikepacking Campingplatz finden: So plane ich meine Übernachtungen unterwegs

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Servus aus dem Salzkammergut zum Thema „Bikepacking Campingplatz* finden“ 😎

Einfach losfahren, irgendwo das Zelt aufstellen und am nächsten Morgen weiter? Klingt nach Freiheit. In der Praxis ist die Suche nach einem geeigneten Campingplatz* beim Bikepacking aber manchmal überraschend kompliziert.

Nicht jeder Campingplatz* liegt günstig an der Route. Nicht jeder bietet Übernachtungen für nur eine Nacht an. Und ein Preis, der für Wohnmobile oder Wohnwagen angegeben wird, sagt noch lange nichts darüber aus, was eine einzelne Person mit Fahrrad und kleinem Zelt tatsächlich bezahlt.

Ich plane meine Bikepacking-Touren* deshalb so, dass ich unterwegs möglichst flexibel bleiben kann – ohne jeden Abend aufs Neue nach einem Schlafplatz suchen zu müssen.

Wie ich dabei vorgehe, welche Kriterien mir wichtig sind und warum ich Campingplätze* nicht einfach nach ihrem Preis auswähle, zeige ich dir anhand einer konkreten Tourenplanung.


Warum ein Campingplatz beim Bikepacking mehr als ein Schlafplatz ist

Bei einer klassischen Campingreise bleibt man häufig mehrere Tage am selben Ort. Beim Bikepacking sieht das anders aus.

Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs*, habe meine Ausrüstung dabei und möchte am nächsten Tag möglichst unkompliziert weiterfahren. Ein Campingplatz ist für mich deshalb vor allem ein Zwischenstopp, an dem ich mich erholen, versorgen und auf die nächste Etappe vorbereiten kann.

Was ich dort besonders schätze:

  • Eine Dusche und saubere Sanitäranlagen: Gerade nach einem langen Tag auf dem Fahrrad ist das für mich ein wichtiger Komfortfaktor.
  • Strom: Smartphone*, Fahrradcomputer*, Kamera oder Powerbank* müssen gelegentlich geladen werden.
  • Einkaufsmöglichkeiten: Ein kleiner Laden am Campingplatz oder ein Supermarkt in der Nähe ist oft wertvoller als ein großes Restaurant.
  • Waschmaschine und Trockner: Besonders bei längeren Touren praktisch.
  • Eine unkomplizierte Übernachtung: Ich brauche keinen großen Stellplatz, sondern Platz für mein kleines Zelt und mein Fahrrad.
  • Eine gute Lage: Der Campingplatz sollte möglichst nahe an meiner geplanten Route liegen.

Ein Swimmingpool, umfangreiche Animation oder ein luxuriöses Freizeitangebot sind für mich dagegen keine entscheidenden Kriterien.

Das bedeutet nicht, dass solche Einrichtungen schlecht wären. Ich möchte nur nicht unbedingt für Dinge bezahlen, die ich auf einer Bikepacking-Tour gar nicht nutze.


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Schritt 1: Erst die Route planen, dann die Campingplätze suchen

Bevor ich nach Campingplätzen suche, schaue ich mir meine geplante Route an.

Dabei geht es mir nicht darum, jeden einzelnen Kilometer und jede Pause im Voraus festzulegen. Ich möchte zunächst wissen, welche Tagesetappen für mich realistisch sind und in welchen Regionen ich ungefähr übernachten könnte.

Als Beispiel nehme ich meine Planung für die Vulcania 300 in der Steiermark*.

Die Strecke ist rund 300 Kilometer lang und weist laut meiner Komoot-Planung ungefähr 4.020 Höhenmeter auf.

Für die Planung rechne ich mit Tagesetappen von etwa 70 bis 80 Kilometern. Das ist keine allgemeine Empfehlung für jeden Bikepacker, sondern meine persönliche Orientierung für diese (chillige) Tour 😎

Denn 80 Kilometer auf einer flachen Strecke sind etwas anderes als 80 Kilometer mit vielen Anstiegen, Schotterwegen oder schwerem Gepäck.

Mein Tipp: Plane deine Campingplätze* nicht nur anhand der Kilometer. Schau auch auf die Höhenmeter, die Wegbeschaffenheit und mögliche zusätzliche Anstiege abseits der Route.

Ein Campingplatz, der auf der Karte nur fünf Kilometer entfernt liegt, kann nach einem anstrengenden Tourentag ziemlich weit weg sein – besonders dann, wenn diese fünf Kilometer bergauf führen.


Schritt 2: Campingplätze entlang der Tagesetappen finden

Sobald ich weiß, in welcher Gegend ich ungefähr übernachten möchte, beginne ich mit der Campingplatzsuche.

Dafür verwende ich gerne (die APP bzw. zur Planung a,m PC) camping.info*.

Dort kann ich direkt auf der Karte nach Campingplätzen in einer bestimmten Region suchen. Das ist für meine Art der Tourenplanung praktisch, weil ich nicht unbedingt einen Campingplatz in einem bestimmten Ort suche.

Ich möchte vielmehr wissen: Welche Übernachtungsmöglichkeiten liegen ungefähr dort, wo ich meine Tagesetappe beenden könnte?

Bei der Vulcania 300 habe ich beispielsweise im Bereich Riegersburg, Fürstenfeld und Burgau gesucht.

Die Kartenansicht zeigt mir verschiedene Campingplätze* mit Bewertungen. Anschließend kann ich mir die einzelnen Plätze genauer ansehen und prüfen, ob sie zu meinen Anforderungen passen.


Nicht nur nach dem nächsten Campingplatz suchen

Ich beschränke mich bewusst nicht auf einen einzigen Treffer.

Liegt ein Platz ungünstig, ist er zu teuer oder passt er zeitlich nicht, möchte ich eine Alternative haben.

Dafür schaue ich auch etwas weiter entlang der Route und in benachbarten Orten.

Allerdings prüfe ich bei jeder Alternative, wie groß der tatsächliche Umweg wäre. Die Entfernung in Luftlinie hilft mir auf dem Fahrrad nur bedingt.


Schritt 3: Die tatsächlichen Übernachtungskosten prüfen

Hier wurde meine Beispielplanung besonders interessant.

Bei der Suche entlang der Vulcania 300 fand ich mehrere Campingplätze, deren angezeigte Einstiegspreise ungefähr zwischen 25 und 40 Euro lagen.

Beispielsweise:

  • Camping Resort Riegersburg: ab etwa 38 Euro
  • Camping Schloss Burgau: ungefähr 30 Euro als angezeigter Vergleichspreis
  • Campingplatz Rauchwart: ab etwa 25,50 Euro
  • Campingplatz bei der Parktherme Bad Radkersburg: ungefähr 40 Euro als Orientierung

Berg-Van Chris Christian

Wichtig: Das sind die bei meiner Recherche angezeigten Preisorientierungen – keine bestätigten Angebote für eine einzelne Person mit Fahrrad und Zelt.


Und genau das ist das Problem.

Manche Campingportale zeigen Vergleichspreise für zwei Erwachsene mit Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil an. Für einen allein reisenden Bikepacker können ganz andere Tarife gelten.

Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.


Schritt 4: Auch außerhalb der Campingportale suchen

So praktisch Campingportale sind: Nicht jede mögliche Übernachtungsstelle taucht dort auf.

Bei meiner Recherche bin ich beispielsweise auf den Wohnmobilstellplatz beim Naturschwimmbad Jagerberg gestoßen.

Laut der Gemeindeseite ist die Nutzung des Stellplatzes für Reisemobile kostenlos.

Das klingt zunächst interessant. Allerdings ist damit noch lange nicht gesagt, dass dort auch ein kleines Zelt aufgestellt werden darf.

Ein Wohnmobilstellplatz ist eben nicht automatisch ein Campingplatz.

Bevor ich so eine Möglichkeit in meine Tourenplanung aufnehme, würde ich deshalb direkt bei der Gemeinde nachfragen.

Das gilt übrigens auch für andere vermeintlich praktische Übernachtungsmöglichkeiten: Erst prüfen, ob Zelten ausdrücklich erlaubt ist.

Mein Tipp: Ergänze die Suche auf Campingportalen durch Karten, offizielle Tourismusseiten und Gemeindeseiten. Gerade kleinere Plätze oder besondere Angebote lassen sich so manchmal zusätzlich entdecken.


Schritt 5: Ausstattung und Öffnungszeiten kontrollieren

Wenn Lage und Preis passen, schaue ich mir die Ausstattung genauer an.

Dabei interessieren mich vor allem die Dinge, die während einer mehrtägigen Fahrradtour tatsächlich nützlich sind.

Strom und Lademöglichkeiten

Mein Smartphone* und mein Fahrradcomputer* gehören zur Tourenausrüstung. Wenn ich zusätzlich filme oder fotografiere, kommen weitere Akkus dazu.

Ein Campingplatz mit einer unkomplizierten Lademöglichkeit kann deshalb sehr praktisch sein.

Dabei sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass ein Stromanschluss am Stellplatz im Übernachtungspreis enthalten ist.

Einkaufsmöglichkeiten und Verpflegung

Ich möchte auf meinen Touren möglichst unkompliziert essen können.

Deshalb achte ich darauf, ob es am Campingplatz oder in der Nähe einen Supermarkt, einen kleinen Laden oder eine andere Möglichkeit gibt, Lebensmittel zu besorgen.

Gerade wenn ich am nächsten Morgen früh weiterfahren möchte, ist es angenehm, bereits am Vorabend für das Frühstück und die nächste Etappe eingekauft zu haben.

Duschen, Wäsche und Sanitäranlagen

Saubere Duschen und Toiletten gehören für mich zu den wichtigsten Kriterien.

Bei längeren Touren können Waschmaschine und Trockner zusätzlich hilfreich sein.

Bewertungen anderer Camper geben zumindest einen ersten Eindruck davon, wie gut die Einrichtungen tatsächlich funktionieren.

Saison und Betriebszeiten

Ein Campingplatz kann auf der Karte perfekt liegen und trotzdem keine Option sein, weil er zur geplanten Reisezeit geschlossen hat.

Das gilt besonders für Touren außerhalb der Hauptsaison.

Deshalb prüfe ich die Öffnungszeiten immer vorab und verlasse mich bei wichtigen Übernachtungen nicht ausschließlich auf ältere Einträge.


Schritt 6: Alternativen einplanen, ohne die ganze Tour festzunageln

Ich plane gerne im Voraus. Trotzdem möchte ich unterwegs nicht ständig auf die Uhr schauen müssen.

Vielleicht brauche ich an einem Tag länger als gedacht. Vielleicht ist das Wetter schlechter. Oder ich finde unterwegs einen schönen Platz und bleibe dort einfach länger.

Deshalb suche ich mir nach Möglichkeit mehrere Campingplätze entlang einer Etappe heraus.

Einen bevorzugten Platz und mindestens eine Alternative, sofern die Region das zulässt.

Bei camping.info* kann ich interessante Campingplätze als Favoriten speichern und später wieder aufrufen. Das finde ich besonders angenehm, weil ich meine Recherche am großen Bildschirm erledigen und die gespeicherten Plätze unterwegs am Smartphone* ansehen kann.

Ich nutze außerdem den kostenpflichtigen camping.info* FANCLUB. Bei teilnehmenden Campingplätzen gibt es damit bestimmte Vorteile oder Rabatte. Ob sich die Mitgliedschaft lohnt, hängt natürlich davon ab, welche Plätze man tatsächlich besucht und welche Angebote dort gelten.

Wichtig ist mir aber: Flexibel reisen* bedeutet nicht, völlig ohne Vorbereitung unterwegs zu sein.

Gerade in Regionen mit wenigen Campingplätzen kann es sinnvoll sein, vorab nachzufragen oder eine Übernachtung zu reservieren.


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Schritt 7: Die Packliste auf die Übernachtungen abstimmen

Wenn ich weiß, wie ich unterwegs übernachten möchte, kann ich meine Ausrüstung gezielter zusammenstellen.

Denn es macht einen Unterschied, ob ich ausschließlich draußen biwakiere, auf Campingplätzen mit Sanitäranlagen übernachte oder zwischendurch feste Unterkünfte nutze.

Für diese Planung habe ich auf BERG-VAN einen eigenen kostenlosen Packlisten-Generator erstellt.

Dort kann ich beispielsweise auswählen:

  • Bikepacking als Tourenart
  • Eine Person
  • Vier bis sieben Tage unterwegs
  • Campingplatz als Übernachtungsform
  • Erwartete Temperaturen, Gelände und Niederschlag
  • Ob ich selbst kochen möchte
  • Ob Kamera- oder Drohnenausrüstung mitkommt
  • Welche zusätzlichen Komfortgegenstände ich mitnehmen möchte

Aus diesen Angaben entsteht eine individuelle Ausrüstungsliste, die ich anschließend anpassen und als PDF herunterladen kann.

Dabei handelt es sich um einen Planungsvorschlag, nicht um eine Garantie, dass jede denkbare Situation abgedeckt ist.

Gerade beim Bikepacking finde ich das praktisch: Ich möchte möglichst wenig unnötigen Ballast mitnehmen, aber auf Dinge, die mir unterwegs wirklich wichtig sind, nicht verzichten.

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Was ich aus meiner Campingplatz-Recherche gelernt habe

Die Planung entlang der Vulcania 300 hat mir wieder gezeigt, dass eine Gegend mit vielen Ortschaften nicht automatisch viele geeignete Campingplätze bietet.

Und selbst dort, wo Campingplätze vorhanden sind, sind die Übernachtungskosten für eine einzelne Person mit kleinem Zelt nicht immer sofort ersichtlich.

Das ist für mich einer der größten Unterschiede zwischen der Suche nach einer normalen Unterkunft und der Campingplatzplanung beim Bikepacking.

Ein Hotelzimmer kann ich meist mit einer konkreten Personenanzahl für eine Nacht suchen. Beim Campingplatz muss ich teilweise erst herausfinden, welche Preisangaben überhaupt zu meinem Setup passen.

Dazu kommen die Lage an der Route, die zusätzlichen Höhenmeter, Öffnungszeiten und die Frage, ob spontane Übernachtungen möglich sind.

Deshalb ist meine wichtigste Erkenntnis nicht, dass man jede Übernachtung Monate im Voraus buchen sollte.

Sondern: Wer seine Möglichkeiten kennt, kann unterwegs viel entspannter entscheiden.


FAQ – Häufige Fragen zu Campingplätzen beim Bikepacking

Kann ich beim Bikepacking auf jedem Campingplatz mit einem kleinen Zelt übernachten?

Nicht unbedingt. Viele Campingplätze bieten Zeltstellplätze an, allerdings unterscheiden sich die Bedingungen. Manche Plätze verlangen Mindestaufenthalte oder haben nur begrenzte Kapazitäten. Besonders bei spontanen Übernachtungen für eine Nacht lohnt es sich, vorher nachzufragen.

Was kostet ein Campingplatz beim Bikepacking?

Das hängt von der Region, Saison und Ausstattung ab. Wichtig ist, die angezeigten Preise genau zu prüfen: Häufig beziehen sich Vergleichspreise auf zwei Personen mit Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil. Für eine einzelne Person mit Fahrrad und kleinem Zelt kann ein anderer Tarif gelten. Deshalb frage ich bei unklaren Preisangaben direkt beim Campingplatz nach (Tipp: auf Camping.info sind die Preise meist angegeben)

Wie finde ich Campingplätze entlang meiner Bikepacking-Route?

Ich plane zunächst meine Strecke und ungefähren Tagesetappen mit Komoot. Anschließend suche ich auf camping.info nach Campingplätzen in den jeweiligen Regionen. Dabei kontrolliere ich nicht nur die Entfernung zur Route, sondern auch zusätzliche Höhenmeter, Preise, Öffnungszeiten und Ausstattung.

Muss ich Campingplätze beim Bikepacking im Voraus reservieren?

Nicht grundsätzlich. Außerhalb der Hauptsaison oder in Regionen mit vielen Campingplätzen kann eine spontane Übernachtung funktionieren. In touristisch beliebten Gegenden, während der Ferien oder entlang von Strecken mit wenigen Campingmöglichkeiten ist eine vorherige Anfrage oder Reservierung sinnvoll. Ich plane deshalb möglichst mehrere Optionen ein.

Darf ich auf einem Wohnmobilstellplatz mit dem Zelt übernachten?

Nicht automatisch. Wohnmobilstellplätze sind häufig ausdrücklich für Reisemobile vorgesehen. Auch wenn ein Stellplatz kostenlos ist, bedeutet das nicht, dass dort Zelten erlaubt ist. Im Zweifelsfall sollte man die örtlichen Regeln prüfen oder direkt beim Betreiber beziehungsweise der Gemeinde nachfragen.

Welche Ausstattung sollte ein Campingplatz für Bikepacker haben?

Für mich sind saubere Sanitäranlagen, eine Dusche, Trinkwasser und eine Möglichkeit zum Laden elektronischer Geräte besonders wichtig. Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe sowie Waschmaschine und Trockner sind bei längeren Touren zusätzliche Vorteile. Entscheidend ist außerdem, dass der Platz möglichst ohne großen Umweg erreichbar ist.

Wie viele Kilometer sollte ich beim Bikepacking pro Tag einplanen?

Das hängt von Fitness, Gelände, Höhenmetern, Untergrund und Gepäck ab. Für meine beispielhafte Tourenplanung rechne ich mit ungefähr 70 bis 80 Kilometern täglich. Auf anspruchsvollen Strecken kann deutlich weniger sinnvoll sein. Ich orientiere mich deshalb nicht nur an der Entfernung, sondern immer auch am Höhenprofil und den tatsächlichen Bedingungen.


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Berg-Van Chris Christian

Meine Tipps bzw. meine Erfahrung: Der beste Übernachtungsplatz beim Bikepacking ist nicht unbedingt der mit der meisten Ausstattung oder dem niedrigsten Preis. Es ist der Platz, der zu deiner Tour und deinen Bedürfnissen passt.


Welcher Campingplatz ist also beim Bikepacking der richtige?

Bei meiner aktuellen Tourenplanung habe ich mehrere Campingplätze entlang der geplanten Route verglichen. Dabei wurde schnell klar: Nicht jeder Platz, der auf der Karte günstig liegt, passt auch zum eigenen Budget oder zur geplanten Tagesetappe.

Welcher Campingplatz es letztendlich wird? Das weiß ich selbst noch nicht. 😅

Und genau das ist beim Bikepacking auch ein Teil der Freiheit. Ich plane mehrere Möglichkeiten ein, damit ich unterwegs auf Wetter, Tagesform und spontane Änderungen reagieren kann.

Mein Tipp: Schau dir auf camping.info die Campingplätze entlang deiner eigenen Route an. Vergleiche Lage, Ausstattung, Öffnungszeiten, Bewertungen und Preise. Was für mich ideal ist, muss für dich noch lange nicht passen.

Und wenn ein Preis nur für Wohnmobile oder Wohnwagen angegeben ist, lohnt sich eine direkte Anfrage. Vielleicht gibt es für eine Person mit Fahrrad und kleinem Zelt eine günstigere Möglichkeit.



Fazit: Der richtige Campingplatz muss zu deiner Tour passen

Beim Bikepacking suche ich keinen perfekten Urlaubscampingplatz.

Ich suche einen Ort, an dem ich nach einem langen Tag auf dem Fahrrad gut übernachten, mich versorgen und am nächsten Morgen unkompliziert weiterfahren kann.

Dafür muss ein Campingplatz weder luxuriös noch besonders groß sein.

Viel wichtiger sind für mich eine vernünftige Lage, nachvollziehbare Preise, saubere Sanitäranlagen und die Möglichkeit, auch nur für eine Nacht mit einem kleinen Zelt willkommen zu sein.

Mein Vorgehen bleibt deshalb ziemlich einfach:

Erst die Route, dann mögliche Etappen, anschließend die Campingplätze – und zum Schluss die passende Ausrüstung.

So bleibt genügend Spielraum für spontane Entscheidungen, ohne dass ich jeden Abend bei null anfangen muss.

Denn genau darum geht es mir beim Bikepacking: Möglichst viel Zeit draußen verbringen und möglichst wenig unnötigen Ballast mitnehmen.

Mehr Natur. Weniger Ballast.


Also dann: Bleibt’s auf’m Weg
Christian
(und immer im Herzen dabei: Ronja 🌈 28.04.2025 💕)


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