Dein Packlisten-Generator
Keine starre Packliste. Dein Setup richtet sich nach deiner Tour, den erwarteten Bedingungen und dem Komfort, den du unterwegs möchtest.
Basis – was für mich immer mitkommt
Egal ob kurze Wanderung, Bike & Hike oder mehrtägiges Bikepacking: Diese Dinge habe ich grundsätzlich dabei.
Nicht für den perfekten Tourentag – sondern für den Tag, an dem etwas nicht nach Plan läuft.
Kann ich damit einige Stunden oder notfalls eine Nacht draußen überbrücken, wenn etwas schiefläuft?
Ein Bach oder eine Quelle auf der Karte garantiert weder, dass dort tatsächlich Wasser fließt, noch dass es bedenkenlos trinkbar ist. Plane ausreichend Reserve ein und informiere dich vor der Tour über mögliche Wasserstellen.
Plane nach den Bedingungen, die dich tatsächlich erwarten – nicht nach dem Datum im Kalender. Besonders am Berg können Höhe, Wind und Wetterlage die Bedingungen schnell verändern.
Funktion – was verlangt deine Tour?
Jetzt geht es um deine konkrete Tour. Daraus entsteht die funktionale Ausrüstung, die zu deinem Vorhaben passt.
Was hast du vor?
Wähle die Tourart, die am besten zu deinem Vorhaben passt.
Jetzt passen wir das Setup an deine konkrete Tour an.
Für wen erstellst du die Packliste?
Du kannst nur für dich planen oder gemeinsame Ausrüstung für zwei Personen berücksichtigen.
Wie lange bist du unterwegs?
Wähle die geplante Dauer deiner Tour.
Wie übernachtest du?
Daraus ergibt sich ein großer Teil deines Schlaf- und Camp-Setups.
Schlaft ihr in einem gemeinsamen Zelt?
Zwei Personen bedeuten nicht automatisch ein gemeinsames Zelt.
Welche Bedingungen erwartest du?
Nicht die Jahreszeit entscheidet über deine Ausrüstung, sondern die Bedingungen, mit denen du rechnen musst.
Rechnest du mit Frost oder Schnee?
Das beeinflusst vor allem Wasser, Kocher und den Umgang mit dem Wasserfilter*.
Wo bist du hauptsächlich unterwegs?
Das Gelände beeinflusst Sicherheitsreserve, Bekleidung und weitere Details.
Mit wie viel Niederschlag rechnest du?
Grundlegender Regenschutz gehört bereits zur Basis. Hier geht es um zusätzliche Nässe-Reserve.
Das ergibt sich aus deiner Tour
Diese Liste basiert auf deinen Angaben. Komfort und persönliche Extras kommen erst im nächsten Schritt.
Persönliche Dinge wie Schlafsystem, Isomatte oder Kleidung braucht natürlich jeder selbst. Gemeinsam nutzbare Ausrüstung wie Zelt, Kocher oder bestimmte Werkzeuge könnt ihr dagegen sinnvoll untereinander aufteilen. Das spart Gewicht und Packmaß.
Bei sicherheitsrelevanten Funktionen plane ich möglichst eine einfache Rückfallebene ein. Ein leerer Akku sollte aus einem kleinen Problem kein großes machen.
Komfort – was möchtest du zusätzlich?
Deine Tour funktioniert bereits. Jetzt entscheidest du, was sie für dich angenehmer macht.
Komfort ist nicht automatisch Ballast. Nimm mit, was deine Tour für dich besser macht – aber nicht, weil irgendeine Packliste behauptet, dass du es brauchst.
Möchtest du unterwegs selbst kochen?
Ein warmes Essen oder Kaffee am Camp ist fein – Kochzeug bedeutet aber zusätzliches Gewicht und Packmaß.
Ein Kocher kann hier mehr als Komfort sein: Wasser kann einfrieren und Schnee muss gegebenenfalls geschmolzen werden. Wenn du bewusst ohne Kocher unterwegs bist, plane eine sichere Alternative für deine Wasserversorgung ein.
Nimmst du Kameraequipment mit?
Vom einfachen Erinnerungsfoto bis zum Tourenfilm: Du entscheidest, wie viel Content-Equipment mitkommt.
Nimmst du eine Drohne mit?
Drohne* bedeutet nicht nur Drohne*: Controller, Akkus und Stromversorgung gehören ebenfalls ins Setup.
Was darf deine Tour angenehmer machen?
Keine Pflicht. Keine Bewertung. Nimm mit, was für dich den Unterschied zwischen „geht“ und „war richtig gut“ macht. 😎
Ein Gegenstand ist nicht automatisch unnötig, nur weil jemand anderes ohne ihn auskommt. Entscheidend ist, ob er für deine Tour und für dich einen echten Mehrwert hat.
Deine Packliste
Basis, Touranforderungen und deine persönlichen Extras – zusammengeführt für dein Vorhaben.
Diese Packliste trennt persönliche und gemeinsam nutzbare Ausrüstung. Was ihr tatsächlich gemeinsam nutzt – etwa Kocher oder bestimmte Werkzeuge – könnt ihr sinnvoll aufteilen. Bei Zelten berücksichtigt der Generator eure Auswahl „gemeinsam“ oder „getrennt“. Persönliche Ausrüstung benötigt jeder selbst.
Basis
Sicherheitsausrüstung, die grundsätzlich mitkommt.
Funktion
Ausrüstung, die sich aus deiner Tour ergibt.
Komfort & Extras
Alles, was du bewusst zusätzlich ausgewählt hast.
Prüfe Wetter, Route, Wasserstellen, lokale Vorschriften und deine persönliche Erfahrung immer zusätzlich. Der Generator hilft bei der Planung – die Verantwortung für deine Tour bleibt bei dir.