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Welcher Gravel-Reifen und Schlauch passt? 28″, 29″ und 700C einfach erklärt

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  • Beitrags-Kategorie:Bikebacking
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Servus und Hallo aus dem Salzkammergut zu der Frage: „Welcher Gravel Reifen Schlauch passt eigentlich auf MEIN Bike?„

Eigentlich wollte ich nur einen Fahrradschlauch* kaufen.

Das sollte nicht besonders kompliziert sein. Mein Gravelbike hat zwei Räder, in den Reifen steckt jeweils ein Schlauch und wenn einer davon ein Loch hat, brauche ich einen neuen.

Dachte ich.

Dann stand ich vor Größen wie 28 Zoll, 29 Zoll, 700C, 40-622, 1.55″, verschiedenen Ventilen und Schläuchen, die laut Hersteller gleich mehrere Reifenbreiten abdecken.

Irgendwann war ich mir nicht einmal mehr sicher, ob mein Gravelbike* nun 28 oder 29 Zoll große Räder hat.

Die Antwort darauf ist übrigens herrlich:

Beides.

Willkommen in der wunderbaren Welt der Fahrradreifen. 😂

Dabei ist das System gar nicht so kompliziert. Man muss nur wissen, welche Zahlen wichtig sind und welche man weitgehend ignorieren kann.

Genau darum geht es hier.


Meine Ausgangssituation: ein Gravelbike für fast alles

Bei mir kommt noch ein Punkt dazu: Ich möchte nicht für jede Tour dasselbe Reifen-Setup fahren.

Der Großteil meiner Touren besteht aus Schotter, Wald- und Forstwegen, dazu kommen Asphalt und härtere, schnelle Gravelpassagen. Es darf aber durchaus auch einmal gröber werden.

Für dieses typische Mischgebiet sind für mich aktuell 40-mm-Reifen der interessante Mittelweg.


Berg-Van Chris Christian

Meine Tipps zum Thema „Gravel Reifen Schlauch“: Nicht so schmal, dass ich auf schlechtem Untergrund ständig über jedes Steinchen nachdenken muss. Aber auch nicht so breit und grobstollig, dass ich auf Asphalt unnötig Widerstand produziere.


Das bedeutet aber nicht, dass 40 mm für mich in Stein gemeißelt sind.

Für eine schnelle, eher flache Tour könnten 35 mm interessant sein. Geht es bei Bike & Hike stärker ins Gelände, würde ich eher Richtung 45 mm gehen.

Und genau daraus entstand meine nächste Frage:

Welchen Schlauch kaufe ich, wenn ich zwischen 35, 40 und 45 mm wechseln möchte?

Bevor wir das beantworten, müssen wir leider kurz Fahrradindustrie lernen. Keine Sorge. Es tut nur am Anfang weh. 😂



🛠️ Mein Tipp nach einigen Reifenwechseln: Tyre Glider

Der Tyre Glider ist bei mir mittlerweile IMMER dabei. Thema Gravel Reifen Schlauch im MAG
Der Tyre Glider ist bei mir mittlerweile IMMER dabei

Beim Pannen-Video oben hatte ich den Tyre Glider* noch nicht. Inzwischen gehört das kleine Teil für mich fix ins Reparaturset*.

Der Unterschied zu klassischen Reifenhebern ist vor allem beim Aufziehen enorm: Statt den letzten widerspenstigen Teil des Reifenmantels mit Kraft über die Felge zu hebeln, lässt sich der Tyre Glider* an der Felge entlangführen und der Mantel dabei Stück für Stück ins Felgenbett schieben.

Ich habe damit mittlerweile mehrfach den Schlauch gewechselt – zuletzt gestern und heute – und möchte das Ding nicht mehr missen. Es spart nicht nur Zeit, sondern vor allem Kraft und Nerven. Gerade unterwegs ist das für mich wesentlich wichtiger als ein paar Gramm Werkzeuggewicht.

Eines dieser unscheinbaren Ausrüstungsteile, bei denen ich mich inzwischen frage, warum ich es nicht schon früher hatte.

👉 Tyre Glider ansehen


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28 Zoll, 29 Zoll und 700C – ist das nicht dasselbe?

Bei meinem Gravelbike tauchen je nach Shop unterschiedliche Bezeichnungen auf:

28 Zoll. 29 Zoll. 700C.

Und tatsächlich können alle drei Angaben zur gleichen Felgengröße gehören.

Entscheidend ist die sogenannte ETRTO-Größe.

Bei einem typischen Gravel-Laufrad lautet sie beispielsweise:

40-622

Die Zahl vor dem Bindestrich bezeichnet ungefähr die Reifenbreite:

40 = 40 mm

Die zweite Zahl bezeichnet den Durchmesser am Reifensitz der Felge:

622 = 622 mm

Und genau diese 622 ist die Zahl, die das Größenchaos plötzlich ziemlich einfach macht.

Continental bestätigt selbst, dass 28″- und 29″-Reifen denselben Felgendurchmesser von 622 mm verwenden können. Im MTB-Bereich wird dieselbe Größe wegen des größeren Reifenvolumens üblicherweise als 29 Zoll bezeichnet; bei schmaleren Road-, Trekking- und Gravelreifen begegnet uns eher 28 Zoll beziehungsweise 700C.


Der BERG-VAN-Merksatz beim Thema „Gravel Reifen Schlauch“

Wenn du beim Gravelbike wissen möchtest, ob Reifen und Laufrad grundsätzlich zusammenpassen, schau zuerst auf:

622

Nicht auf die große 28 auf irgendeinem Shopfilter.
Nicht auf 29 Zoll.
Nicht darauf, ob irgendwo 700C steht.

ETRTO macht das Ganze eindeutig.

Ein Reifen mit 40-622 bedeutet also vereinfacht:

40 mm breit und für eine 622-mm-Felge.

Schon ist ein großer Teil der Raketenwissenschaft erledigt.


Und was bedeutet dann 700 x 40C?

Dasselbe Spiel in einer anderen Schreibweise.

Bei einem typischen Gravelreifen findest du beispielsweise:

700 x 40C

und daneben:

40-622

Für unsere praktische Suche beschreiben beide denselben Reifen.

Das ist übrigens genau der Grund, warum Onlineshops so herrlich verwirrend sein können. Der eine Filter bietet „28 Zoll“, der nächste „700C“, der nächste „29 Zoll“ und auf dem Reifen steht anschließend 40-622.

Du hast nicht vier verschiedene Laufräder.

Du hast nur vier verschiedene Möglichkeiten gefunden, darüber zu reden. 😂

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Welche Reifenbreite fürs Gravelbike?

Jetzt wird es interessanter.

Denn anders als die Bezeichnung 28/29/700C verändert die Reifenbreite tatsächlich deutlich das Fahrverhalten.

Sehr vereinfacht:

35 mm sind für mich interessant, wenn Geschwindigkeit, Asphalt und guter harter Schotter dominieren.

40 mm sehe ich als starken Allroundbereich für gemischte Graveltouren.

45 mm werden interessant, wenn schlechter Schotter, Waldwege, Steine und gröberes Gelände einen größeren Anteil bekommen.

Das ist ausdrücklich keine allgemeingültige Regel. Felge, Reifenmodell, Fahrergewicht, Luftdruck, Gepäck und Untergrund spielen ebenfalls mit.

Für meine Art von Touren ergibt sich daraus aber ein ziemlich praktisches System:


Berg-Van Chris Christian

35 mm → schnell und leicht
40 mm → mein Allround-Setup
45 mm → gröber und geländelastiger


Und damit kommen wir zum eigentlichen Grund, warum ich mich überhaupt mit dem Thema beschäftigt habe.


Welche Schlauchgröße brauche ich bei 40-mm-Reifen?

Hier hatte ich zunächst einen Denkfehler.

Ich suchte sinngemäß nach:

40-mm-Reifen = 40-mm-Schlauch.

So funktioniert das nicht.

Ein Fahrradschlauch* ist elastisch und deshalb normalerweise für einen Bereich von Reifenbreiten vorgesehen.

Auf einem Schlauch kann beispielsweise stehen:

700 x 35–45

Damit kann ich ihn mit 35, 40 und 45 mm breiten Reifen verwenden, sofern auch der Laufraddurchmesser passt.

Und plötzlich wird aus dem Chaos etwas ziemlich Praktisches.

Für mein System bedeutet das:

ein Schlauch für alle drei Reifenbreiten, die für mich realistisch interessant sind.


Genau hier bin ich beim Barbieri Metallo NXT TPU gelandet

Nach der ganzen Recherche wurde für mich der Barbieri Metallo NXT TPU Gravel-Schlauch* interessant.

Nicht weil Barbieri auf meiner ursprünglichen Einkaufsliste stand.

Stand es nicht.

Sondern weil seine Daten ziemlich genau zu dem passen, was ich gesucht habe.


Berg-Van Chris Christian

Meine Tipps bzw. meine Erfahrung: Barbieri gibt den NXT Gravel für 700 x 35–45, also Reifenbreiten von 35 bis 45 mm, mit Presta-Ventil an. Beim normalen NXT nennt der Hersteller 68 g. Die von mir gefundene Metallo-Version besitzt ein Metallventil und wird von Rose mit rund 77 g angegeben.


Damit deckt dieser eine Schlauch meine drei gedachten Setups ab:

35 mm → passt
40 mm → passt
45 mm → passt

Und genau das gefällt mir daran.

Ich muss bei einem Reifenwechsel nicht gleichzeitig wieder überlegen, welchen Ersatzschlauch* ich auf der nächsten Tour mitnehmen muss.


Warum TPU und nicht einfach Butyl?

Der klassische schwarze Fahrradschlauch* besteht meistens aus Butyl.

Funktioniert. Ist günstig. Ist bewährt.


Berg-Van Chris Christian

Meine Erfahrungen bei Gravel Reifen Schlauch: TPU steht für thermoplastisches Polyurethan. Solche Schläuche können deutlich leichter und vor allem wesentlich kompakter sein. Barbieri spricht bei seiner NXT-Serie von mehr als 50 Prozent Gewichtsersparnis gegenüber einem normalen Butylschlauch.


Gerade beim Bikepacking interessiert mich dabei nicht nur das Gewicht.

Mich interessiert das Packmaß.

Denn ein Ersatzschlauch* gehört für mich zur Grundausrüstung. Und wenn er weniger Platz benötigt, habe ich in meiner ohnehin kleinen Reparaturtasche mehr davon als von irgendeinem theoretischen Gewichtsrekord.

Wichtig ist allerdings: TPU braucht bei der Montage etwas mehr Aufmerksamkeit. Barbieri schreibt für seinen Schlauch ausdrücklich vor, ihn außerhalb des Reifens nur sehr vorsichtig aufzupumpen und dabei 0,3 bar nicht zu überschreiten.

Das ist kein Butylschlauch, den ich aus Langeweile neben dem Fahrrad zum Luftballon aufblase. 😅


Ist TPU nur als Ersatzschlauch gedacht?

Das war für mich eine wichtige Frage.

Denn ich unterscheide etwas anders zwischen „montiertem“ und „Ersatzschlauch*“.

Wenn ich unterwegs einen nicht mehr sinnvoll reparierbaren Schlauch tausche, möchte ich keinen Notbehelf einbauen, mit dem ich irgendwie bis zum nächsten Bahnhof komme.

Der neue Schlauch wird mein neuer normaler Schlauch.

Und damit möchte ich anschließend gegebenenfalls noch Hunderte Kilometer weiterfahren.

TPU ist grundsätzlich nicht nur für eine kurze Notfahrt gedacht. Auch Continental bietet TPU-Schläuche regulär für verschiedene ETRTO-Bereiche an.

Allerdings gibt es eine Besonderheit, die für mein variables System wichtig ist:

Continental weist bei seinen TPU-Schläuchen darauf hin, dass ein bereits in einem breiteren Reifen verwendeter TPU-Schlauch nicht anschließend in einem schmaleren Reifen weiterverwendet werden soll.

Das sollte man wissen, wenn man häufig zwischen verschiedenen Reifenbreiten wechselt.


Bikepacking – Tipps und Erfahrungen im BERG-VAN:MAG

Bikepacking Setup: Ausrüstung & Erfahrungen

Hier findest du meine Erfahrungen aus echten Touren, Tipps zur Planung und Ausrüstung sowie Ideen für ein leichtes, funktionierendes Setup. Tipps & Erfahrungen zum Bikepacking →

Presta, Schrader oder Dunlop – welches Ventil brauche ich?

Hier können wir es endlich einmal wirklich einfach machen:

Nimm den Ventiltyp, für den deine Felge vorgesehen ist.

Bei modernen Gravelbikes* ist das sehr häufig Presta, auch Sclaverand- oder französisches Ventil genannt.

Das ist das schmale Ventil mit der kleinen aufschraubbaren Spitze.

Schrader kennst du eher als Autoventil. Dunlop findet man häufig bei klassischen Alltagsrädern.

Bei meinem Setup brauche ich:

Presta.

Damit ist dieser Filter erledigt.


Berg-Van Chris Christian

Meine Tipps bzw. meine Erfahrung: Wichtig ist zusätzlich die Ventillänge. Sie muss zur Felgenhöhe passen. Bei normalen Gravelfelgen können 40 oder 45 mm völlig ausreichen; bei hohen Aero-Felgen braucht man entsprechend längere Ventile.


Der Barbieri Metallo NXT kommt mit 45-mm-Presta-Ventil.


Und was ist mit „Pannenschutz“ beim Schlauch?

Das war der Moment, an dem meine eigentlich einfache Einkaufstour endgültig entgleist ist. 😂

Ein Shop bot mir unter „Produkttyp“ plötzlich Pannenschutz an.

Ich erwartete einen besonders robusten Schlauch.

Bekommen habe ich unter anderem Schaumstoffeinlagen für den Reifen.

Solche Inserts sitzen im Reifen und können unter anderem Felge und Reifen bei harten Durchschlägen schützen. Manche Systeme erlauben bei Luftverlust sogar eine eingeschränkte Weiterfahrt.

Spannend?

Ja.

Für mein System?

Nein.

Ich wechsle bewusst zwischen verschiedenen Reifenbreiten und möchte ein unkompliziertes System. Zusätzliche Inserts und ein komplexeres Tubeless-Setup würden genau das Gegenteil davon bewirken.

Deshalb bleibe ich vorerst ganz klassisch:

Reifen + Schlauch.

Manchmal darf Fahrradtechnik tatsächlich einfach sein.


Mein aktuelles Ergebnis: Continental Terra Competition Race Rapid in 40 mm

Nach derselben Überlegung bin ich beim Reifen beim Continental Terra Competition* Race Rapid* in 40 mm beziehungsweise 40-622 gelandet.

Und auch das hat nichts mit Markenliebe zu tun.

Das Profil passt einfach sehr gut zu dem, was ich suche.


Berg-Van Chris Christian

Meine Tipps bzw. meine Erfahrung: Continental beschreibt den Terra Competition als schnellen Gravelreifen für leichten Schotter, verdichtete Böden und schlechten beziehungsweise rauen Asphalt. In der Mitte besitzt das Profil einen nahezu durchgehenden Bereich für geringen Rollwiderstand, während Richtung Schulter ausgeprägtere Strukturen für den Kontakt mit losem Untergrund dazukommen.


Genau diese Mischung finde ich für meinen Einsatz interessant.

Ich brauche keinen MTB-Reifen.

Ich fahre aber eben auch keinen reinen Asphalt.

Wenn ungefähr 70 Prozent einer Tour aus Gravel, Wald- und Forstwegen bestehen und der Rest aus Asphalt, hartem Schotter und Verbindungsetappen, möchte ich vernünftig rollen, ohne beim ersten schlechteren Weg sofort den Spaß zu verlieren.

Und dafür erscheint mir 40 mm aktuell als ziemlich guter Sweet Spot.

Der Reifen ist außerdem Tubeless Ready, kann laut Continental aber ausdrücklich auch mit Schlauch gefahren werden.

Damit passt er genau zu meinem geplanten Setup.


Meine Kombination für gemischte Graveltouren

Nach ziemlich viel Recherche sieht mein Ergebnis erstaunlich unspektakulär aus:

Reifen: Continental Terra Competition Race Rapid*, 40-622 / 700 x 40C

Schlauch: Barbieri Metallo NXT TPU Gravel, 700 x 35–45, Presta 45 mm

Und genau das ist eigentlich das Schöne daran.

Ich wollte kein exotisches High-End-System bauen.

Ich wollte verstehen, welcher Reifen und welcher Schlauch zu meiner Art des Gravelns passen.

40 mm sind für mich der Allrounder.

Der Schlauch deckt gleichzeitig 35 bis 45 mm ab.

Und sollte ich für eine spezielle Tour später wieder 35 oder 45 mm montieren wollen, muss ich nicht mein gesamtes System neu überdenken.


Welche Kombination würde ich für welchen Einsatz wählen?

Wenn ich es für meine Touren auf drei einfache Varianten reduzieren müsste, sähe es so aus:

TourReifenbreiteWarum?
Viel Asphalt + harter Gravelca. 35 mmschneller, leichtfüßiger
Gemischte Graveltourca. 40 mmmein Allroundbereich
Grober Gravel + Bike & Hikeca. 45 mmmehr Volumen und Reserven

Der Barbieri 35–45 mm kann dabei in allen drei Varianten verwendet werden.

Das ist für mich wesentlich interessanter als ein Schlauch, der nur perfekt zu einer einzigen Reifenbreite passt.


Was du dir von diesem ganzen Größenchaos wirklich merken musst

Falls du nach diesem Artikel alles andere wieder vergisst, reichen eigentlich vier Dinge:

  1. ETRTO anschauen. Bei 40-622 sind 40 mm die Reifenbreite und 622 mm der entscheidende Felgendurchmesser.
  2. 28″, 29″ und 700C können bei Gravel und MTB denselben 622-mm-Felgendurchmesser meinen. Die Bezeichnungen stammen aus unterschiedlichen Systemen und Einsatzbereichen.
  3. Der Schlauch muss nicht exakt dieselbe Breite wie der Reifen haben. Entscheidend ist, dass deine Reifenbreite innerhalb seines angegebenen Bereichs liegt.
  4. Ventil nicht vergessen. Bei meinem Gravelbike: Presta.

Und schon wird aus:

„28? 29? 700C? 622? 1.55? WAS WOLLT IHR VON MIR?“

ein ziemlich überschaubares:

622 – 40 mm – Schlauch 35–45 mm – Presta.

Fertig. 😎

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Fazit zu Gravel Reifen Schlauch: Fahrradschläuche sind einfacher, als die Shops vermuten lassen

Was mich an der ganzen Recherche am meisten überrascht hat: Das eigentliche System ist überhaupt nicht kompliziert.

Kompliziert wird es erst durch unterschiedliche Bezeichnungen, Maßeinheiten und Shopfilter.

Für mein Marin Gestalt X10 und meine typischen Touren lande ich deshalb vorerst beim Continental Terra Competition* Race Rapid* in 40 mm kombiniert mit dem Barbieri Metallo NXT TPU für 35–45 mm.

Nicht weil diese Kombination pauschal für jede:n Bergfex:In die beste sein muss.

Sondern weil ich inzwischen erklären kann, warum sie zu meinem Einsatz passt.

Und genau das ist beim Ausrüstungskauf viel wichtiger als irgendein Markenname.


Berg-Van Chris Christian

Meine Tipps bzw. meine Erfahrung: Wenn deine Touren überwiegend über Gravel und Forstwege führen, aber regelmäßig Asphalt und härtere schnelle Passagen enthalten, würde ich mir den Bereich um 40 mm jedenfalls genauer ansehen.


Und wenn du beim nächsten Schlauchkauf wieder vor 28″, 29″ und 700C stehst:

Such die 622.

Der Rest wird dann erstaunlich schnell einfacher.


Also dann: Bleibt’s auf’m Weg
Christian
(und immer im Herzen dabei: Ronja 🌈 28.04.2025 💕)


FAQ zu Gravel Reifen Schlauch

Welche Schlauchgröße brauche ich für einen 40-mm-Gravel-Reifen?

Ein Fahrradschlauch muss nicht exakt 40 mm breit angegeben sein. Entscheidend ist, dass die Reifenbreite innerhalb des vorgesehenen Bereichs liegt. Ein Schlauch für 35–45 mm passt beispielsweise für einen 40-mm-Gravel-Reifen und lässt sich auch mit 35 oder 45 mm breiten Reifen verwenden.

Sind 28 Zoll, 29 Zoll und 700C beim Gravelbike dasselbe?

Nicht grundsätzlich, bei vielen Gravel-, Trekking- und MTB-Laufrädern steckt dahinter aber derselbe Felgendurchmesser von 622 mm. Deshalb ist die ETRTO-Angabe zuverlässiger als die Zollbezeichnung. Ein Reifen mit 40-622 ist ungefähr 40 mm breit und für eine Felge mit 622 mm Reifensitzdurchmesser vorgesehen.

Welche Reifenbreite ist für ein Gravelbike* sinnvoll?

Das hängt vom Untergrund ab. 35 mm eignen sich eher für schnelle Touren mit viel Asphalt und festem Gravel, 40 mm sind ein vielseitiger Kompromiss und 45 mm bieten mehr Volumen und Reserven auf gröberem Untergrund. Für meine gemischten Touren ist 40 mm aktuell der interessanteste Allroundbereich.

Kann ich einen TPU-Schlauch dauerhaft fahren?

Ja. Ein TPU-Schlauch ist kein reiner Notfallschlauch, sondern kann dauerhaft verwendet werden. Gegenüber klassischen Butylschläuchen sind TPU-Schläuche vor allem leichter und kompakter. Wichtig sind die Herstellerangaben zu Reifenbreite, Montage und Luftdruck außerhalb des Reifens.

Welches Ventil brauche ich beim Gravelbike*?

Viele moderne Gravelbikes* verwenden ein Presta-Ventil, auch Sclaverand- oder französisches Ventil genannt. Entscheidend ist jedoch die Bohrung deiner Felge. Zusätzlich muss die Ventillänge zur Felgenhöhe passen. Bei meinem Setup verwende ich ein 45 mm langes Presta-Ventil.

Kann ich einen Tubeless-Ready-Gravelreifen auch mit Schlauch fahren?

Ja, sofern der Reifenhersteller die Verwendung mit Schlauch zulässt. „Tubeless Ready“ bedeutet nicht automatisch, dass der Reifen ausschließlich tubeless gefahren werden muss. Den Continental Terra Competition Race Rapid* kann ich deshalb auch ganz klassisch mit meinem TPU-Schlauch verwenden.

Welche Reifen-Schlauch-Kombination verwende ich?

Für meine Mischung aus Gravel, Forstwegen, Asphalt und gelegentlich gröberem Untergrund habe ich mich für den Continental Terra Competition Race Rapid* in 40-622 entschieden. Dazu passt der Barbieri Metallo NXT TPU Gravel-Schlauch* für 35–45 mm. Damit bleibt mein System flexibel, falls ich später zwischen 35, 40 und 45 mm wechseln möchte.


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