Servus und Hallo aus dem Salzkammergut zu meinem 4-Jahreszeiten-Zelt Winter-Praxistest 😎
Es gibt Zelte*, die sehen im Onlineshop gut aus. Und es gibt Zelte*, die müssen draußen liefern. Im Winter. Bei Wind. Bei Kälte. Dann, wenn du keine Lust hast, irgendwas zu „managen“, sondern einfach nur ein Dach über dem Kopf brauchst, das funktioniert.
- Einsatz: Winter-Biwak & Bergtour
- Komfort: Hoch für Solo-Touren
- Windstabilität: Stabil bei realistischen Bedingungen
- Platzangebot: Sehr gut
- Preis-Leistung: Stark
Genau dafür habe ich das OneTigris* Stella 2 mit auf eine Winter-Bergtour genommen. Kein Labortest, keine Messgeräte, keine Hochglanz-Versprechen – sondern ein echter Overnighter am Berg. Aufbau mit kalten Fingern, Nutzung über Nacht, Wind, Feuchtigkeit, Platzbedarf und alles, was im Winter wirklich zählt.
Dieser Bericht ist kein „Kurztest“. Sondern ein ehrlicher Praxisbericht über ein 4-Jahreszeiten-Zelt*, so wie ich es draußen nutze.
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Warum ich im Winter bewusst ein 2-Personen-Zelt einsetze
Im Sommer kann man vieles kleiner, enger und minimalistischer denken. Im Winter funktioniert das nicht mehr.
Du hast mehr Ausrüstung.
Du hast nasse Kleidung.
Du hast Schuhe, die nicht draußen bleiben sollten.
Und vor allem: Du verbringst mehr Zeit im Zelt.
Genau deshalb greife ich im Winter bewusst zu einem 2-Personen-Zelt, auch wenn ich alleine unterwegs bin. Nicht wegen Luxus, sondern wegen Funktion. Mehr Innenraum bedeutet weniger Stress. Mehr Ordnung. Und weniger Kondensation durch dauerhaftes „Herumturnen“ im engen Raum.
Das OneTigris Stella 2* ist hier klar auf dieser Linie. Es ist kein ultraleichtes Sommerzelt, sondern ein Zelt*, das Platz bietet – ohne dabei übertrieben groß oder schwer zu wirken.
Packlogik auf der Tour – im Winter entscheidend
Ein Punkt, der in vielen Tests kaum erwähnt wird, draußen aber extrem wichtig ist: Wie packe ich das Zelt?
Ich habe das Stella 2 bewusst so im Rucksack verstaut, dass es im Winter Sinn macht:
- Gestänge separat im Außenfach
- Außenzelt getrennt vom Innenzelt
- Nichts, was feucht werden kann, kommt zum Schlafsystem*

Meine Erfahrung: Gerade im Winter ist diese Trennung Gold wert. Wenn das Außenzelt morgens leicht feucht ist, bleibt trotzdem alles andere trocken. Kein Durchfeuchten des Rucksacks, kein Ärger am Abend.
Das Zelt lässt sich gut teilen, kompakt verstauen und logisch in ein Winter-Setup integrieren – ein Punkt, der in der Praxis deutlich wichtiger ist als ein paar Gramm mehr oder weniger.
Aufbau am Berg – mit Handschuhen, Wind und wenig Platz
Der Aufbau ist einer der größten Pluspunkte des OneTigris Stella 2.
Das Zelt ist freistehend. Und das ist im Winter nicht einfach nur angenehm, sondern extrem hilfreich. Du kannst es hinstellen, drehen, versetzen, noch einmal neu ausrichten – ohne gleich mit Heringen kämpfen zu müssen.
Gerade auf hartem Boden, leicht gefrorenem Untergrund oder schmalen Plätzen ist das ein riesiger Vorteil. Ich konnte das Zelt problemlos aufstellen, auch mit Handschuhen, ohne fummelige Clips oder komplizierte Schritte.
Das Gestänge ist stabil, logisch geführt und verzeiht kleine Ungenauigkeiten. Genau so sollte ein Winterzelt funktionieren.
Innenraum, Höhe und Alltagstauglichkeit
Im Inneren zeigt sich schnell, dass das Stella 2 nicht auf „gerade noch ausreichend“ ausgelegt ist.
Die Innenhöhe ist angenehm. Umziehen im Sitzen funktioniert entspannt. Ausrüstung lässt sich im Zelt lagern, ohne dass man alles übereinander stapeln muss. Gerade bei langen Winternächten ein riesiger Vorteil.
Zwei Personen hätten hier realistisch Platz – für eine Person mit Winterausrüstung ist es schlicht komfortabel. Und genau das will ich im Winter: Komfort durch Funktion, nicht durch Schnickschnack.
Materialien & Verarbeitung – was draußen zählt
Das Innenzelt besteht aus 40D Nylon, das Außenzelt aus Silnylon. Beides fühlt sich robust an, ohne steif zu wirken.
Die angegebenen Wassersäulen liegen bei:
- Boden: ca. 5.000 mm
- Außenzelt: ca. 3.000 mm
Papierwerte sind im Winter zweitrangig. Entscheidend ist, ob sich das Material draußen bewährt. Und genau das hat es auf dieser Tour getan. Keine Schwächen, keine auffälligen Nähte, keine problematischen Stellen.
Die Verarbeitung wirkt sauber, durchdacht und stabil – nicht luxuriös, aber absolut zweckmäßig. Ein Zelt, das genutzt werden will, nicht geschont.
Belüftung, zwei Eingänge und Kondensation
Ein kritischer Punkt bei Winterzelten ist Kondensation. Das Stella 2 punktet hier mit zwei Eingängen und guter Belüftungsmöglichkeit.
Gerade die Möglichkeit zur Querlüftung macht im Alltag viel aus. Feuchtigkeit kann besser entweichen, ohne dass es sofort zieht. Natürlich ersetzt das kein perfektes Wetter – aber für ein Zelt* dieser Klasse funktioniert das System sehr ordentlich.
Am Morgen gab es keine unangenehmen Überraschungen. Feuchtigkeit war NULL vorhanden. Genau das, was man im Winter erwarten kann.
Windstabilität – realistisch betrachtet
Ich habe den Platz bewusst nicht komplett windgeschützt gewählt. Kein Extremtest, aber ein realistisches Szenario.
Das Zelt stand stabil. Keine nervösen Bewegungen, kein lautes Flattern, keine Unsicherheit. Natürlich ist es kein Expeditionszelt für Orkanböen – will es aber auch nicht sein.

Meine Erfahrung: Für Winter-Bergtouren, Overnighter, kalte Jahreszeiten und normale alpine Bedingungen liefert das Stella 2 eine sehr überzeugende Performance.
Die Nacht im Zelt – genau darum geht es
Am Ende zählt nur eines: Wie schläft man darin?
Und genau hier überzeugt das OneTigris Stella 2*. Der Platz, die Ruhe, die Stabilität – alles trägt dazu bei, dass man abschalten kann. Kein ständiges Nachjustieren, kein Gefühl von Enge, kein Stress.
Ein Zelt, das dich nicht beschäftigt, sondern einfach da ist. Und genau das ist für mich die höchste Form von Qualität im Outdoor-Bereich.
Fazit nach der Tour
Das OneTigris Stella 2 ist kein Marketing-Produkt. Es ist ein ehrliches Winterzelt mit viel Platz, durchdachtem Aufbau und solider Verarbeitung.
Es eignet sich hervorragend für:
- Winter-Overnighter
- Bergtouren in der kalten Jahreszeit
- Alle, die im Winter bewusst mehr Raum wollen
Gerade das Preis-Leistungs-Verhältnis ist auffällig stark. Wer ein 4-Jahreszeiten-Zelt für den realen Einsatz sucht und nicht für Prospektfotos, sollte sich das Stella 2 definitiv ansehen.
Getestet dort, wo es hingehört: draußen am Berg.
Also dann: Bleibt’s auf’m Weg
Christian
(und immer im Herzen dabei: Ronja)
FAQ zum Stella 2 4-Jahreszeiten-Zelt von OneTigris
Ja – im Praxiseinsatz auf einer Winter-Bergtour hat sich das OneTigris Stella 2 als wintertaugliches 4-Jahreszeiten-Zelt* bewährt. Entscheidend sind dabei nicht Marketingangaben, sondern Faktoren wie freistehender Aufbau, Platzangebot, Material und Stabilität bei Wind und Kälte.
Ein 2-Personen-Zelt ist im Winter auch für Alleingänger:innen sinnvoll. Durch mehr Platz im Innenraum lassen sich Winterausrüstung, Schuhe und Kleidung besser verstauen. Außerdem verbringt man bei kalten Temperaturen mehr Zeit im Zelt, wodurch Komfort und Bewegungsfreiheit wichtiger werden.
Der Aufbau des OneTigris Stella 2 ist einfach und logisch, auch mit Handschuhen. Das freistehende Gestänge erlaubt es, das Zelt nach dem Aufstellen noch zu versetzen oder auszurichten – ein großer Vorteil auf hartem oder unebenem Winterboden.
Durch zwei Eingänge und gute Belüftungsmöglichkeiten lässt sich Feuchtigkeit gut kontrollieren. Kondensation ist im Winter nie ganz vermeidbar, blieb im Praxistest aber im erwartbaren und gut handhabbaren Bereich.
Bei realistischen Winterbedingungen auf Bergtour zeigte sich das Zelt stabil und ruhig. Es ist kein Expeditionszelt für extreme Stürme, bietet aber für Winter-Overnighter und alpine Touren eine sehr solide Windstabilität.
Ein freistehendes Zelt ist im Winter ein klarer Vorteil. Es kann aufgestellt, gedreht und neu positioniert werden, ohne sofort Heringe setzen zu müssen – ideal bei Schnee, gefrorenem Boden oder begrenztem Platzangebot.
Das Zelt eignet sich besonders für Winter-Overnighter, Bergtouren in der kalten Jahreszeit und Touren mit längeren Nächten, bei denen Platz, Stabilität und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als extremes Leichtgewicht.
Im Vergleich zu vielen anderen Winter- und 4-Jahreszeiten-Zelten bietet das OneTigris* Stella 2 ein auffallend gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem in Bezug auf Platzangebot, Verarbeitung und Praxistauglichkeit im Winter.
Ja, vor allem für alle, die ein echtes 4-Jahreszeiten-Zelt für Wintertouren suchen, ohne gleich in die Expeditionsklasse zu greifen. Im Praxistest überzeugt das Stella 2 durch Platz, einfache Handhabung und solide Verarbeitung – ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis für den Wintereinsatz.
Es gibt deutlich teurere Winterzelte mit noch höherer Wind- und Sturmresistenz. Diese richten sich aber meist an Expeditionen. Für Winter-Overnighter, Bergtouren und lange Nächte draußen ist das Stella 2 eine realistische und praxisnahe Lösung, ohne unnötig teuer zu sein.
Ja. Gerade wegen der Kombination aus Platz, Alltagstauglichkeit und einfachem Aufbau. Für meine Art von Wintertouren ist es ein Zelt, das draußen funktioniert, ohne ständig Aufmerksamkeit zu verlangen – und genau das erwarte ich von guter Ausrüstung.
Ja, das OneTigris Stella 2 ist ein wintertaugliches 4-Jahreszeiten-Zelt, das sich bei einer realen Bergtour im Winter bewährt hat.
Für zwei Personen ist es nutzbar, im Winter bietet es alleine deutlich mehr Komfort, Platz für Ausrüstung und entspanntes Umziehen.
Ja, das OneTigris Stella 2 ist freistehend, was den Aufbau auf Schnee oder hartem Boden deutlich erleichtert.
Bei typischen Winterbedingungen auf Bergtouren zeigte sich das Zelt stabil und ruhig, ohne starkes Flattern.
Für Winter-Overnighter, Bergtouren in der kalten Jahreszeit und lange Nächte draußen, bei denen Platz und Funktion wichtiger sind als extremes Leichtgewicht.
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